FAIRMED Buruliprojekt
Seit 2001 ist FAIRMED in Kamerun im Einsatz gegen Buruli. Wir unterstützen das Referenzzentrum am Spital in Ayos, verschiedene dezentrale Gesundheitsstationen, ermöglichen insbesondere Kindern aus armen Familien die notwendigen Operationen und Pflege und bilden Freiwillige in der Früherkennung und Nachbetreuung aus.
Der Erlös aus dem Verkauf des Kalenders und der Bilder aus der Serie "eye on africa" von Michael von Graffenried kommt unserem Buruliprojekt in Kamerun zugute. Herzlichen Dank für Ihren Beitrag.
Unser Buruliprojekt in Kamerun
Mit einem riesigen Buruli-Geschwür am ganzen rechten Unterschenkel und einer Wunde am linken Unterarm fand Luc den Weg ins Spital von Ayos, Kamerun. Dort musste er einer grossen Operation unterzogen werden. Heute spiel er wieder Fussball - trotz Buruli.
Im Spital von Ayos, das FAIRMED (ehemalsdie Leprahilfe Emmaus Schweiz) dank Spendengeldern im Laufe der letzten Jahre zu einem nationalen Behandlungs- und Operationszentrum ausbauen konnte, werden jährlich mehrere Hundert Burulibetroffene behandelt, vor allem Kinder. Da Buruli noch immer als Teufelskrankheit gilt und die Menschen die lange Behandlung scheuen, werden die Betroffenen eher versteckt oder zu einem traditionellen Heiler gebracht.
Früh erkannt, kann das Buruligeschwür mit einem kleinen und kostengünstigen chirurgischen Eingriff herausgeschnitten werden. Bei frühen Fällen kann man auch Antibiotika mit Erfolg einsetzen. Bleibende Behinderungen sind dann selten. Um diese Chancen der Frühbehandlung zu nutzen, tut die Aufklärung der Bevölkerung besonders not.
Luc kam - wie fast alle Patienten in Ayos - leider erst sehr spät in die Behandlung. Das Geschwür an seinem Bein musste in einer langen und komplizierten Operation entfernt werden. Die Rehabilitation schreitet gut voran. Luc hofft nun, dass sich alles gut entwickeln wird. Er freut sich vor allem darauf, wieder mit seinen Freunden zur Schule gehen zu dürfen. Und nach Jahren der Behinderung wieder einmal mit den andern Fussball spielen zu können.
Sie können sich aktiv daran beteiligen, dass die Arbeit in Ayos und in anderen betroffenen Gegenden weitergeht. Ihre Spende bewirkt, dass das Leiden der Buruli-Betroffenen gelindert und ihnen eine Zukunft ohne schwere Behinderung ermöglicht werden kann.
Weitere Infos über Buruli finden Sie hier.


