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Zur Jubiläumsseite 50 Jahre : ein Anfang!

Lateinamerika

Kolumbien

Seit vielen Jahrzehnten unterstützen wir zusammen mit den Franziskanerschwestern von Maria Hilf das Leprosarium Cienaga de Oro in Morroa in Kolumbien. Dort leben etwa fünfzig Lepraopfer mit ihren Familien. Die Schwestern von Cienaga de Oro helfen bei der Verbesserung der Lebensbedingungen: Sie bekämpfen den Hunger, sie unterstützen die Menschen in der Landwirtschaft und stellen die medizinische Hilfe sicher. Insgesamt erreichen die Schwestern von Cienaga de Oro so 200 Menschen, die ohne ihre Hilfe in grösster Armut leben müssten.

Brasilien

Brasilien trägt nach Indien die grösste Lepralast der Welt. Im Durchschnitt werden dort seit Jahren etwa 40'000 neue Kranke pro Jahr registriert und behandelt. Besonders in den armen Bundesstaaten des Nordostens und im Westen ist Lepra häufig. Wo die Armut in Brasilien herrscht, da regiert auch die Lepra.

Unterstützung für die Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul

Vor besondere Schwierigkeiten gestellt sind die Bemühungen, im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso und in Mato Grosso do Sul – beide Regionen sind stark leprabetroffen. Dort ist es besonders schwierig, Neuinfizierten aufzuspüren, da die Region sehr unzugänglich und weitläufig ist. Deswegen kommen die Kranken häufig spät zur Behandlung und brechen diese oft zu früh ab. Schulungen, Supervisionen, Aufklärungskampagnen und Hilfe bei der Suche nach Neuerkrankten werden von Cuiaba, der Hauptstadt Mato Grossos, aus unterstützt.

Weitere Informationen zu Lepra.

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Lepra im Urwald

Vor besondere Schwierigkeiten gestellt sind die Bemühungen, im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso und dem Amazonasgebiet – beide Regionen gelten als sehr stark von der Lepra heimgesucht. Es ist besonders schwierig, die Neuinfizierten aufzuspüren.

Indianermädchen aus Dourados, Brasilien, Bild: DAHW

Besonders in Amazonien handelt es sich um sehr unwegsame Gebiete, viele Siedlungen sind nur mit dem Boot erreichbar. Zusätzlich erschwert wird die Suche durch die grossen räumlichen Distanzen zwischen den Siedlungen verschiedener Ethnien der Dschungelbewohner.

Die Gelder dienen der Unterstützung des Institutes Alfredo da Mata in Manaus und dem Bundesstaaten-Programm in Mato Grosso. Beide Programme werden vom DAHW (Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe) koordiniert. Bis 2009 hat FAIRMED diese Projekte mitfinanziert, ab 2010 übernimmt die DAHW die ganze Finanzierung.