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Das ehemalige Siechenhaus von Burgdorf

Bei uns erhältlich :

Leprahilfe Emmaus Schweiz (Hrsg.), Christian Müller, Lepra in der Schweiz, Mai 2007. Gebunden, 312 Seiten, 35 Abbildungen, CHF 38.-, ISBN 978-3-0340-0859-4.

Bestellung gegen Rechnung beim Chronos Verlag oder per E-Mail bei zum Preis von CHF 38.- (plus 6.- Versandkostenanteil).
Auch im Buchhandel erhältlich.

 

Lepra in der Schweiz

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Zum Buchinhalt

Der Aussatz – eine Geissel Gottes für Sünder oder eine Aufforderung an die gesunden Mitmenschen zu Nächstenliebe und Barmherzigkeit? Zwischen diesen Extremen schwankte auch in der Schweiz des Mittelalters die Öffentliche Meinung über die Leprakranken.

Der Autor Christian Müller stellt auf rund 200 Seiten den Weg der Lepra in der Schweiz dar. Die davon Angesteckten wurden ausgestossen, isoliert und irrten obdachlos umher, sofern sie nicht in einem Kloster Unterkunft fanden. Im Mittelalter wurden manche zeitweise als Brunnenvergifter verfolgt, andere von frommen Stiftungen unterstützt. Städte und Gemeinden erbauten vom 12. bis 16. Jahrhundert weit über zweihundert Siechenhäuser zur Aufnahme Leprakranker. Der Anhang mit der Übersicht über alle Sichenhäuser und deren Geschichte sowie mit Originaldokumenten illustriert die Situation der Aussätzigen damals.

Im 18. Jahrhundert verschwand die Lepra aus der Schweiz, trat aber im frühen 20. nochmals kurz im Wallis auf. Obschon Lepra seit den 1980er Jahren heilbar ist, existiert sie in vielen Ländern des Südens bis heute. Und noch immer kämpfen die Betroffenen gegen das Stigma dieser Krankheit.

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