

Helfen, wo sonst niemand hilft. – Im Bainganwadi-Slum in Mumbai, Indien, kümmert sich die FAIRMED-Ambulanz um die Ärmsten die kaum Geld für einen Arztbesuch haben.
FAIRMED unterhält einen mobilen Gesundheitsdienst, der turnusmässig im Slum verkehrt. Es ist die Ambulanz für die Ärmsten vor Ort. Auf seiner Tour begegnet das Ärzteteam immer wieder Menschen, die zu schwach sind, um selber Hilfe zu holen. Die akuten Fälle werden mit der Ambulanz in unser Gesundheits-zentrum gebracht, andere können von unseren Ärzten direkt vor Ort versorgt werden.
Hinter der Ambulanz steht ein Gesundheitszentrum, das FAIRMED direkt im Bainganwadi-Slum betreibt. Nebst dem Gesundheitszentrum mit Allgemeinpraxis und spezieller Hautklinik für Leprapatienten, gibt es bisher zwei weitere Diagnose- und Behandlungszentren, in welchen Kranke kostenlos behandelt werden. Weitere drei solcher Zentren sind geplant, auch um dank frühzeitiger Behandlung – besonders von Tuberkulose und Lepra – die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.
Allein im Bainganwadi-Slum behandelt FAIRMED jedes Jahr über 50'000 Menschen.
Mit dem Stichwort «Slumbulanz» weisen wir darauf hin, dass es nicht nur Probleme bei der Gesundheitsversorgung in armen Ländern gibt, sondern auch Lösungen.
Auf Initiative von MyHappyEnd und Erbschafts-Dachkampagnen in sieben anderen Ländern wird dieser Tag weltweit erstmals durchgeführt. Der gemeinsame Aktionstag soll die Bevölkerung auf die Möglichkeit aufmerksam machen, im Nachlass gemeinnützige Organisationen zu berücksichtigen. In der Schweiz führen der Verein MyHappyEnd und seine Mitgliederorganisationen mit Unterstützung des Schweizerischen Notarenverbandes (SNV·FSN) verschiedene Events zur Sensibilisierung für Erbschaften und Legate durch.
FAIRMED ist Partner von MyHappyEnd. Erfahren Sie mehr unter folgendem Link: www.myhappyend.org
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie können auch gerne an der folgenden Umfrage zum Thema Vererben in der Schweiz teilnehmen. Umfrage
12'000 Franken für arme und kranke Menschen im Bainganwadi Slum in Mumbai, Indien
Seit 10 Jahren präsentiert FAIRMED im Rahmen der Basler Bundesfeier am Rhein am 31. Juli das Sternenleuchten – ein Zeichen der Solidarität mit den Ärmsten. Beim diesjährigen Sternenverkauf sind 12‘000 Franken für arme und kranke Menschen im Bainganwadi Slum in der indischen Megametropole Mumbai zusammengekommen.
FAIRMED setzt sich seit über 50 Jahren in zahlreichen Ländern für die Bekämpfung vernachlässigter Krankheiten ein. Das Ziel ist eine Welt, in der kein Mensch mehr an einer heilbaren Krankheit sterben muss, nur weil er sich die Behandlung nicht leisten kann. Mit der Sternenleuchten-Aktion macht FAIRMED auf ihre Hilfsprojekte aufmerksam.
Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Sternenleuchten.
Helfen auch Sie mit im Kampf für eine Welt ohne Armutskrankheiten und senden Sie ein SMS an 488 mit dem Stichwort FAIRMED und der Höhe Ihrer Spende. Beispiel für 10 Franken: FAIRMED 10 an 488.
Armutskrankeit Lepra
Eine Werkstatt zum Thema Leben im Slum, Krankheit, Ausgrenzung und Hilfe zur Selbsthilfe.
Wer sich in einer globalisierten Welt zurechtfinden und verantwortlich handeln will, muss über ein Bewusstsein für die unterschiedlichen Lebenssituationen von Menschen in verschiedenen Kulturen und sozialen Schichten verfügen. Die FAIRMED-Werkstatt zum Thema Lepra erlaubt nun schon jungen Lernenden (5./6. Primarklasse), sich exemplarisch mit den Lebensumständen und Problemen einer Familie im Slum vom Mumbai zu befassen. Aber nicht nur das. Über die Beschäftigung mit dem Einzelfall wird auch die Auseinandersetzung mit wichtigen Themen unserer Zeit möglich: Armut & Bekämpfung von Armut, Armut & Krankheit und Krankheit & Ausgrenzung. Die Werkstatt, die sowohl im regulären Schulunterricht als auch im Religionsunterricht eingesetzt werden kann, steht für Lehrpersonen und andere Interessierte hier zum Download bereit.
Eine CD-Rom mit zusätzlichem Material (Werkstatt im Word-Format zur Bearbeitung, zusätzliche Bilder) kann bei FAIRMED bestellt werden.
Werkstatt zum Herunterladen:
Audiofiles zur Werkstatt zum Herunterladen:
Aufgabe 3: Sardeeps Krankheit , Aufgabe 9: drei Begebenheiten
Die Bilder, die der Berner Fotograf Michael von Graffenried in Kamerun zu unserem 50-Jahres-Jubiläum gemacht hat, können wir Ihnen als grossflächige Abzüge anbieten. Der Erlös aus dem Verkauf der Portfolios und der Einzelbilder aus der Serie «eye on africa» kommt dem Buruliprojekt von FAIRMED in Kamerun zugute.
Nachdem FAIRMED im vergangenen Jahr das 50-Jahre-Jubiläum in der Schweiz und vor zwei Monaten in Indien gefeiert hat, ist nun unser Länderbüro in Yaoundé, Kamerun, an der Reihe: Vor 50 Jahren nahmen Vertreter FAIRMEDs, noch unter dem Namen Aussätzigenhilfe Emmaus Schweiz, die Tätigkeit in Kamerun auf. Die vielen Fortschritte und die Erweiterung des Tätigkeitsfeldes auf armutsbedingten Krankheiten feierte unser lokales Büro am 15. Oktober in Yaoundé.
Herzlichen Dank aus der Schweiz an unsere lokalen Mitarbeitenden für die jahrelange und intensive Arbeit, um bedürftigen Menschen Zugang zu Gesundheit zu verschaffen.
Der UNO Menschenrechtsrat hat am 24. September Richtlinien zur Eliminierung der Diskriminierung von leprabetroffenen Menschen und deren Familien angenommen.
Die Resolution auf französisch oder englisch
Die Richtlinien auf englisch
Am UN-Gipfel zu den Millenniumszielen vom 20.-22. September diskutieren Staatsführer die Frage, ob all die ehrgeizigen Ziele erreicht werden können. Während einige auf gutem Wege sind, scheint man besonders im Bereich der Müttergesundheit kaum Erfolge verbuchen zu können. Noch immer stirbt jede Minute irgendwo auf der Welt eine Frau während der Schwangerschaft oder Geburt. So werden auch in diesem Augenblick irgendwo aufs Neue die Rechte der Frau auf Gesundheit, Leben und Gleichheit verletzt.
Mehr zum Thema Müttergesundheit
Engagement von FAIRMED gegen Müttersterblichkeit in Kamerun
Verbesserung der Gesundheit in der Zentralafrikanischen Republik, Tsunami-Projekte in Sri Lanka und FAIRMED-Kinderpatenschaften sind die Hauptthemen in der aktuellen Ausgabe des Magazins.
Lesen Sie weiter.
In der NZZ am Sonntag vom 13. Juni berichtet die Journalistin Albertine Bourget von der Arbeit der Schweizer Ärzte in Kamerun, die im Auftrag von FAIRMED burulikranke Kinder operieren. Der Artikel als pdf (1.5MB).
Mit dem Kauf eines Schlüsselabos von keymail erhält FAIRMED eine Spende von 14 Franken und Sie erhalten verlorene Schlüssel postwendend zurück. Bestellen Sie hier.
