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«FAIRMED India» – zunehmende Finanzierung durch indische Spendengelder

Das FAIRMED-Programm zur Eliminierung von Lepra in Indien wird selbständig. Mit der Gründung von «FAIRMED India» verfolgt das Projekt in Indien das Ziel, sich zunehmend mit indischen Spendengeldern zu finanzieren.

Indien ist das Land mit den meisten Leprafällen weltweit


Seit 57 Jahren engagiert sich FAIRMED in Indien im Kampf gegen Lepra. Trotz grosser Erfolge ist Indien immer noch das Land mit den meisten Leprafällen weltweit. Indien hat auch zunehmend eine Mittelschicht, die bereit ist, sich zivilgesellschaftlich zu engagieren. So zeigen Spendenaufrufe für Lepraprojekte in Indien unterdessen erfreuliche Resultate. «Rund die Hälfte der FAIRMED-Projekte in Indien wird inzwischen durch indische Spendengelder finanziert», sagt René Stäheli, Geschäftsleiter von FAIRMED.  

Ziel ist, dass das FAIRMED-Programm zur Eliminierung der Lepra vollständig aus indischem Geld finanziert wird. Damit dieses Geld auch von einer indischen Organisation gesammelt werden kann, wurde am Freitag, dem 19. Mai der Trust «FAIRMED India» in Chennai gegründet.