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FAIRMED installiert Solarkühlschrank im Distriktspital in Bankim

FAIRMED geht neue Wege: In einem Pilotprojekt hat FAIRMED zusammen mit der Berner NGO Solafrica und deren Partnerorganisation AJVC im Distriktspital in Bankim einen Solarkühlschrank installiert. So können die dort gelagerten Impfstoffe jederzeit sicher gekühlt werden.

Erfolgreiche Teamarbeit à la FAIRMED

In vielen ländlichen Gegenden in Kamerun gibt es kein voll ausgebautes Stromnetz. So auch in unserem Projektgebiet in Bankim. Häufigste Stromquelle sind Generatoren, die extrem laut, teuer im Unterhalt und nicht immer zu hundert Prozent verlässlich sind. Dies ist insbesondere für Spitäler und andere Gesundheitseinrichtungen problematisch, da hier Impfstoffe und andere Medikamente gelagert und gekühlt werden.

Fällt nun ein solcher Generator aus, werden die Kühlschränke nicht mehr mit Strom versorgt und die Impfstoffe und andere hitzeempfindliche Medikamente verlieren ihre Wirkung. Eine naheliegende Lösung für dieses Problem: Durch Solarenergie betriebene Kühlschränke. Genau solche installiert die Berner NGO Solafrica, die sich für die Förderung von Solarenergie in Afrika einsetzt.

Gemeinsam in Bern und Kamerun
Unter anderem betreibt das Unternehmen auch Projekte in Kamerun, weshalb eine Zusammenarbeit mit FAIRMED auf der Hand lag. Kurzerhand beschlossen die beiden Berner Organisationen diesen Sommer, das Distriktspital in unserem Projektgebiet in Bankim mit einem Solarkühlschrank auszustatten. Gemeinsam mit der kamerunischen Partnerorganisation AJVC (Association jeunesse verte du Cameroun) von Solafrica, den FAIRMED-Mitarbeitenden vor Ort, den lokalen Behörden und dem Personal des Spitals wurde das Projekt geplant und innerhab von wenigen Tagen umgesetzt.