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FAIRMED leistet Soforthilfe für Überschwemmungsopfer

Extreme Regenfälle haben in der Zentralafrikanischen Republik zu verheerenden Überschwemmungen geführt. Betroffen ist auch die Region des Landes, in der FAIRMED Projekte durchführt. Zusammen mit den zuständigen Behörden hat FAIRMED deshalb Soforthilfemassnahmen für die Bevölkerung ergriffen.

FAIRMED verteilt Küchenausrüstung, Schutzausrüstung und Medikamente

Der starke Regen in der Gemeinde Mongoumba stellt die Bewohner vor zahlreiche Schwierigkeiten: Viele Häuser wurden durch die Wassermassen zerstört oder weggespült, die Plantagen wurden zerstört, der Zugang zu grundlegenden sozialen Diensten wie Bildung und Gesundheit fehlt, Trinkwasser ist knapp und die Hygienebedingungen sind schlecht. So gibt es weder Latrinen noch Wasserstellen und die Bevölkerung nutzt die lokalen Flüsse zum Kochen und zum Trinken. Dies erhöht das Risiko einer Epidemie (beispielsweise Cholera, Typhus, Affenpocken, Ebola, Amöbiasis, Virushepatitis E etc.).

FAIRMED leistet in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsbezirk Mbaïki und den lokalen Behörden deshalb Soforthilfe für die betroffene Bevölkerung in acht Dörfern der Gemeinde. Dies durch den Kauf von Küchenausrüstung, Schutzausrüstung und Medikamenten und deren Transport sowie durch deren Verteilung an 409 Haushalte in den betroffenen Dörfern. Zudem stellt FAIRMED die kostenlose medizinische Versorgung der Betroffenen sicher.

Weitere Massnahmen geplant

Verantwortlich bei FAIRMED für die Projekte in der Zentralafrikanischen Republik ist Emmanuel Cour. Zu den bisher geleisteten Soforthilfemassnahmen zieht er ein positives Fazit: «Die Unterstützung von FAIRMED für die Überschwemmungsopfer in der Gemeinde Mongoumba verläuft gut und wird sowohl von der Bevölkerung als auch von den lokalen Behörden sehr geschätzt», so Cour. In den kommenden Wochen seien weitere Massnahmen für die Betroffenen geplant.