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FAIRMED setzt Engagement für Flüchtlingen in kamerunischen Grossstädten fort

Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) und FAIRMED verlängern ihre Partnerschaft. Wir engagieren uns damit für ein weiteres Jahr für Flüchtlinge in den beiden kamerunischen Grosstädten Yaoundé und Douala.

FAIRMED in den Grossstädten Kameruns

Seit Jahren flüchten hunderttausende Menschen aus den umliegenden Ländern nach Kamerun. Beispielsweise vor dem Krieg aus der Zentralafrikanischen Republik. Viele von ihnen führt ihr Weg nach Yaoundé und Douala – das dortige Gesundheitssystem ist jedoch nicht für Flüchtlinge ausgelegt. Seit Juli 2017 setzt sich FAIRMED deshalb für die Flüchtlinge vor Ort ein.

Finanziert werden die Projekte in den beiden Städten vom UNHCR. Dieser hat die Partnerschaft mit FAIRMED nun um ein weiteres Jahr verlängert. «Wir freuen uns sehr, dass uns der UNHCR dieses Vertrauen entgegenbringt. Wir wollen zur Gesundheit der städtischen Flüchtlinge beitragen und gleichzeitig sicherstellen, dass in diesen Projekten niemand an einer einfach heilbaren Krankheit stirbt», sagt Cathérine A. Akom, unsere Landesverantwortliche für Kamerun.

Kostenlose ärztliche Beratungen und Behandlungen
«Da die Flüchtlingen im Allgemeinen unter sehr ärmlichen Bedingungen leben, muss ihr Zugang zu Gesundheitsleistungen gewährleistet werden», so Akom weiter. Erreicht werde dies durch kostenlose ärztliche Beratungen und Behandlungen für Flüchtlinge. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf verletzlichen Gruppen wie schwangeren Frauen und kleinen Kindern.

Darüber hinaus übernimmt FAIRMED in den Projekten eine stark koordinative Rolle. «Wir arbeiten mit den wichtigsten Interessengruppen zusammen, insbesondere mit den Vertretern der Flüchtlinge, den lokalen Gesundheitseinrichtungen, den zuständigen Regierungsstellen und den anderen NGOs vor Ort, um die Gesundheit der Flüchtlinge zu verbessern», erklärt Akom.