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FAIRMED unterstützt Überschwemmungsopfer in Nepal

Die Überschwemmungen in Südasien gehörten zu den verheerendsten in 15 Jahren. Rund 40 Millionen Menschen sind der Gefahr ausgesetzt, sich durch das verschmutzte Wasser mit einer Infektionskrankheit anzustecken. Deshalb unterstützt FAIMRED das nepalesische Gesundheitsministerium mit einem Nothilfepaket.

Länderverantwortliche für FAIRMED Nepal, Nirmala Sharma, übergibt die Medikamente dem Generaldirektor vom nepalesischen Gesundheitsministerium

In Indien, Bangladesch und Nepal haben die Menschen weiterhin mit den Wassermassen der Monsun-Regenfälle zu kämpfen. Die Überschwemmungen haben bereits zahlreiche Opfer gefordert. Besonders betroffen sind diejenigen, die ohnehin schon zu den Ärmsten gehören und aufgrund ihrer Armut schlechten Zugang zu Gesundheitsversorgung haben.

Aufgrund des durch die Regenfälle stark verschmutzten Wassers besteht ein erhöhtes Risiko, dass sich Krankheiten wie Cholera ausbreiten. Deshalb unterstützt FAIRMED die betroffenen Menschen mit dringend benötigten Medikamenten und überreicht dem nepalesischen Gesundheitsministerium Medikamente im Wert von 9 300 Franken. «Obwohl wir eher auf nachhaltige Gesundheitsprojekte ausgerichtet sind als auf Nothilfe, haben wir uns entschieden die Betroffenen hauptsächlich mit Medikamenten gegen Durchfallerkrankungen zu versorgen und beliefern das Gesundheitsministerium zudem mit Medikamenten für eine potentielle Cholera-Epidemie», so Dr. Marc Bonenberger, Nepal-Verantwortlicher bei FAIRMED.

Bisher galt das mediale Interesse vor allem den Unwettern in den USA. Obwohl auch einige der ärmsten Länder der Welt betroffen sind, wird nur wenig über die Naturkatastrophe in Südasien berichtet. Unter den Folgen leidet vor allem jener Teil der Bevölkerung, der von der Landwirtschaft lebt.