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FAIRMED weitet Kampf gegen Hautkrankheiten aus

Hohes Treffen in der Republik Kongo: Gesundheitsministerin Jacqueline Lydia Mikolo hat eine Delegation von FAIRMED zu einem strategischen Austausch mit den höchsten Gesundheitspolitikern des Landes empfangen. Anlass ist ein Projekt, das auf die Ausrottung der Hautkrankheit Frambösie abzielt.

Die FAIRMED-Delegation um Bart Vander Plaetse (4.v.l.), Senior Technical Advisor Alphonse Um Boock (6.v.l.) und Programme Officer Afanji Smith (2.v.l.) trifft Gesundheitsministerin Jacqueline Lydia Mikolo.

«Die Unterstützung von FAIRMED in der Vorbereitungs- und Ausarbeitungsphase des Projekts wurde super aufgenommen und die volle Unterstützung des Ministeriums zugesichert. FAIRMED ist stolz auf die Partnerschaft mit dem Gesundheitsministerium», berichtet Bart Vander Plaetse, der bei FAIRMED den Programmbereich leitet und damit für die Projekte von FAIRMED verantwortlich ist.

Hinter dem Projekt steht die Organisation OCEAC, die sich auf die Bekämpfung von Krankheiten in Afrika spezialisiert hat. Sie ist ein Organ der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC). Diese besteht aus den Mitgliedsstaaten Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, Tschad, der Zentralafrikanischen Republik und der Republik Kongo und ist für die Koordinierung der Gesundheitspolitik und -massnahmen der betreffenden Länder zuständig.

Die OCEAC hat es sich unter anderem zum Ziel gesetzt, die tückische Hautkrankheit Frambösie in 17 endemischen Distrikten in der Republik Kongo, Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik auszurotten. Dabei soll auch FAIRMED eine entscheidende Rolle spielen.

Die Delegation um Bart Vander Plaetse, unserem Senior Technical Advisor Alphonse Um Boock und Programme Officer Afanji Smith wurden deshalb neben dem Besuch im Gesundheitsministerium auch noch zu einem Forum des gesamten leitenden Gesundheitspersonals eingeladen. «Auch hier wurden das Projekt und die Partnerschaft gut aufgenommen und wir konnten wichtige Verbindungen zu den zuständigen Personen knüpfen», berichtet Vander Plaetse.