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Gesundheit für die Baka: Bauprojekte schreiten voran

Als ethnische Minderheit in Kamerun führen die Baka ein Leben geprägt von Armut und Krankheit. FAIRMED unterstützt die indigene Bevölkerung deshalb mit verschiedenen Massnahmen beim Aufbau einer lokalen Gesundheitsstruktur. Unter anderem werden die Gemeinschaften mit dem dafür nötigen Baumaterial beliefert.

In Souombou steht die Bevölkerung im Mittelpunkt der Gesundheitsenwicklung

Eine ebensolche Lieferung ist vor Kurzem in Souombou eingetroffen. In diesem Dorf - gelegen im Abong-Mbang-Distrikt im Osten Kameruns – unterhält FAIRMED ein Projekt zur Verbesserung des Gesundheitssystems. Dabei wird das von der WHO entwickelte Konzept «villages en santé» (Gesunde Dörfer) angewandt, wie Yolande Messu, FAIRMED-Kommunikationsleiterin für Kamerun, erklärt. Speziell an diesem Konzept: Es fokussiert nicht nur auf die Gesundheit selbst, sondern auch auf sämtliche Faktoren, die einen Einfluss auf die Gesundheit haben können. Beispielsweise Ernährung, Umwelt, Wasser, Hygiene und die Verfügbarkeit von Toiletten.

Hilfe zur Selbsthilfe steht im Zentrum
Zentral dabei ist, dass bei der Ausarbeitung und Durchführung der dafür nötigen Massnahmen die Dorfbewohnerinnen und -bewohner in den Mittelpunkt ihrer eigenen Gesundheitsentwicklung gestellt werden. So werden Massnahmen für eine verbesserte Siedlungshygiene, eine funktionierende Wasserversorgung und das Bauen von Latrinen von den Dörfern in Eigenregie ergriffen. Hilfe zur Selbsthilfe also, wie sie bei FAIRMED im Zentrum steht.