Live-Ticker So ist die Situation in den FAIRMED-Projektländern

Das Corona-Virus hat mittlerweile alle Projektländer von FAIRMED erreicht. Hier informieren wir Sie über die neusten Entwicklungen und geben Ihnen einen Eindruck über die Lage vor Ort.

Wir sind vor Ort – auch in Zeiten von Corona

Da wir ausschliesslich mit lokalen Mitarbeitenden arbeiten und kein Fachpersonal einfliegen müssen, sind wir auch während der Pandemie in der Lage, unsere bestehenden Projekte weiterzuführen. Gegen die Ausbreitung des Corona-Virus rüsten wir Gesundheitseinrichtungen mit Handdesinfektionsmitteln, Masken und Testkits aus und sensibilisieren die Menschen für Schutzmassnahmen. Danke, dass Sie sich an unserer Seite für die Ärmsten der Armen einsetzen.

Jetzt FAIRMED im Kampf gegen Corona unterstützen.

Dienstag, 23.02.2021

Satireduo Patti Basler und Philippe Kuhn für FAIRMED

«Uns bringt das Virus Quarantäne in Luxushotels. Den Ärmsten oft den Tod», sagt das Satireduo Patti Basler und Philippe Kuhn. Die beiden sind Botschafter*innen von FAIRMED und engagieren sich damit für eine bessere Gesundheitsversorgung der Ärmsten in Asien und Afrika. Das Kurzvideo haben sie FAIRMED geschenkt.

www.fairmed.ch
www.pattibasler.ch
www.philippekuhn.com

Mittwoch, 17.02.2021

«COVID-19: Haben wir wirklich etwas aus früheren Lektionen gelernt?»

Unser Stiftungsrat Marcel Tanner, Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz und ehemaliger Direktor des SwissTPH, macht sich für Medicus Mundi Gedanken zum Thema: «COVID-19: Haben wir wirklich etwas aus früheren Lektionen gelernt? Globale Dimensionen mit dem Schwerpunkt Afrika.»
https://bit.ly/3ua9dsL

Dienstag, 02.02.2021

«Apokalyptische Situation» in Bangui: Rebellen rücken näher

Wie BBC News berichtet, haben die Rebellen die Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik (RCA) umzingelt. Die Rebellen bestreiten die Gültigkeit der Wiederwahl von Präsident Faustin Archange Touadéra im Dezember und wollen ihn gestürzt sehen.Verteidigt wird Bangui - wo sich alle FAIRMED Mitarbeitenden aufhalten - von Regierungstruppen, die von UN-, russischen und ruandischen Truppen unterstützt werden. Anfang des Monats wurde der Ausnahmezustand ausgerufen.

Die Situation sei apokalyptisch, beschreibt Martin Ziguélé, ehemaliger Premierminister der RCA, die Situation gegenüber Reuters. Er führt weiter aus, dass sich alle darauf konzentrieren, die Hauptversorgungsroute zwischen Bangui und Ostkamerun offen zu halten. «Ich kann Bangui nicht verlassen ohne eine schwer bewaffnete Armee-Eskorte», so Ziguélé zur Nachrichtenagentur per Telefon. «Stellen Sie sich dann die Bevölkerung vor.»

200 000 Menschen sind bereits geflohen

Nach Angaben der UN sind seit Ausbruch des Konflikts im vergangenen Monat mehr als 200 000 Menschen aus ihren Häusern geflohen. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) teilte mit, dass etwa 92 000 Flüchtlinge in die Demokratische Republik Kongo geflohen seien und mehr als 13 000 nach Kamerun, Tschad und in die Republik Kongo übergesetzt hätten. Der Rest sei innerhalb der RCA vertrieben worden.

Ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sagte in Genf, dass die Angriffe der Rebellen den Zugang für humanitäre Hilfe nach Bangui erschwert hätten und dass viele Menschen nun mit «schrecklichen Bedingungen» konfrontiert seien.