Live-Ticker So ist die Situation in den FAIRMED-Projektländern

Das Corona-Virus hat mittlerweile alle Projektländer von FAIRMED erreicht. Hier informieren wir Sie über die neusten Entwicklungen und geben Ihnen einen Eindruck über die Lage vor Ort.

Wir sind vor Ort – auch in Zeiten von Corona

Da wir ausschliesslich mit lokalen Mitarbeitenden arbeiten und kein Fachpersonal einfliegen müssen, sind wir auch während der Pandemie in der Lage, unsere bestehenden Projekte weiterzuführen. Gegen die Ausbreitung des Corona-Virus rüsten wir Gesundheitseinrichtungen mit Handdesinfektionsmitteln, Masken und Testkits aus und sensibilisieren die Menschen für Schutzmassnahmen. Danke, dass Sie sich an unserer Seite für die Ärmsten der Armen einsetzen.

Jetzt FAIRMED im Kampf gegen Corona unterstützen.

Donnerstag, 04.06.2020

Update zur Lage in Nepal

Die Corona-Situation in Nepal verschlechtert sich und die registrierten Fälle nehmen rapide zu. Ein Grund dafür ist die Rückkehr von tausenden von Migranten nepalesischer Herkunft in ihre Heimat, deren Bewegungen im Land teilweise nur sehr schwer nachzuverfolgen sind.

In vielen Gebieten herrscht ein gravierender Mangel an medizinischem Personal. Die lokalen Mitarbeitenden von FAIRMED unterstützen die betroffenen Gemeinden deshalb beim Contact Tracing, bei Tests von möglichen Infizierten, bei logistischen Vorkehrungen, bei der Beratung der Risikogruppen zum Verbleib in Quarantäne und bei der Planung und Verwaltung der Quarantänestationen.

Daneben sorgen unsere Mitarbeitenden auch noch dafür, dass die besonders vernachlässigten Menschen in unseren Projekten auch in Corona-Zeiten eine medizinische Versorgung erhalten.  Für Leprakranke stellen sie die Versorgung mit den nötigen Medikamenten sicher. Zudem sorgen sie dafür, dass werdende und frischgebackene Mütter die für sie notwendige Betreuung erhalten.

Freitag, 29.05.2020

Unterstützung für leprabetroffene Menschen

FAIRMED unterstützt in Indien mehrere Referenzspitäler, die sich auf die Prävention, Behandlung und Rehabilitation von Lepra und deren Folgekrankheiten spezialisiert haben. Eines dieser Spitäler, GRETNALTES, versorgt nun ausserhalb der Städte wohnende Leprabetroffene und deren Familien mit Nahrungsmitteln, zu denen sie in Zeiten von Corona und des Lockdowns sonst keinen Zugang haben.

Mittwoch, 27.05.2020

Auch in Corona-Zeiten laufen Projekte weiter

Die Projekte von FAIRMED stehen trotz Corona nicht still. Beispielsweise sorgen wir in Sri Lanka weiterhin dafür, dass Menschen bei Tür-zu-Tür-Aktionen auf Hautkrankheiten untersucht werden.

නිවසින් නිවසට ගොස් ප්‍රජාව දැනුවත් කිරීම හා පුද්ගලයන් පරීක්ෂා කිරීමේ විශේෂ වැඩසටහනක් (A House to House Ring Survey)...

Gepostet von FAIRMED FOUNDATION in Sri Lanka am Dienstag, 26. Mai 2020

Dienstag, 26.05.2020

60 Tage Lockdown in Kathmandu

Der nepalesische Fotograf und enge Freund von FAIRMED Sarthak Karki zeigt in diesem Video, wie sich die Situation in Kathmandu in den letzten 60 Tagen entwickelt hat. Grosse Teile der Stadt, in denen sich normalerweise viele Menschen aufhalten, sind ruhig und leer geworden.

Montag, 25.05.2020

Kamerun öffnet Schulen

Die Wiedereröffnung der Schulen in Kamerun erfolgt am 1. Juni 2020.

Dienstag, 19.05.2020

Corona: Gibt es Hoffnung nach dem Leiden?

«Covid-19 deckt den unzureichenden Fortschritt der Agenda 2030 auf. Die Ungerechtigkeit nimmt zu und eine Rückkehr zur `Normalität` nach der Pandemie ist nicht wünschenswert. Die alte Normalität ist nicht was wir wollen. Sie lässt zu viele Menschen im Regen stehen, mit unfairen Chancen auf ein erfülltes Leben, was letztlich das Wohlergehen und die Gesundheit aller gefährdet». Eine Analyse von unserem Programmleiter Bart Vander Plaetse.

FAIRMED rüstet den Distrikt Ratnapura mit Operationsmasken aus

කොවිඩ්-19 වෛරසය ව්‍යාප්තිය පාලනය කිරීමේ කාර්යයේ නිරත වෙමින් සිටින රත්නපුර දිස්ත්‍රික් සෞඛ්‍ය කාර්ය මණ්ඩලය සඳහා අවශ්‍ය...

Gepostet von FAIRMED FOUNDATION in Sri Lanka am Montag, 18. Mai 2020

Montag, 18.05.2020

Hilfe für Flüchtlinge

FAIRMED und der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) sensibilisieren Flüchtlinge im kamerunsichen Yaounde mit Broschüren über Corona-Schutzmassnahmen.

FAIRMED et le HCR sensibilisent les réfugiés urbains sur les mesures barrières contre le COVID-19. Dans le cadre du...

Gepostet von FAIRMED Cameroon am Montag, 18. Mai 2020

Freitag, 15.05.2020

Team in Sri Lanka darf wieder ins Büro

Unsere lokalen Mitarbeitenden in Sri Lanka durften sich erstmals seit Wochen wieder im Büro treffen und haben die Arbeit ausserhalb des Home Office aufgenommen.

FAIRMED leistete in Nepal Unterstützung

Health Office in Kapilvastu formed a District Rapid Response Team for COVID-19 response where FAIRMED is also one of the...

Gepostet von Association of International NGOs in Nepal - AIN am Freitag, 15. Mai 2020

Wie Corona Millionen von Menschen in die extreme Armut treibt

Erstmals seit über zwanzig Jahren steigt die Zahl der extrem Armen wegen der Corona-Krise wieder an. Am Beispiel Nigerias zeigt sich, dass eine neuerliche Trendumkehr so bald nicht zu erwarten ist. Ein must read der NZZ.

Menschen mit Behinderung in der Corona-Krise

Die International Disability Alliance und das International Disability and Development Consortium für Behinderung und Entwicklung haben eine Kampagne ins Leben gerufen, in der sie dazu aufrufen, Informationen und Kommunikation im Bereich der öffentlichen Gesundheit rund um COVID19 vollständig zugänglich zu machen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Freitag, 08.05.2020

Bis zu 190 000 Menschen könnten in Afrika an COVID-19 sterben, falls Eindämmungsmassnahmen versagen

83.000 bis 190.000 Menschen in Afrika könnten an COVID-19 sterben und 29 bis 44 Millionen könnten sich im ersten Jahr der Pandemie infizieren, wenn die Eindämmungsmassnahmen versagen, zeigt eine neue Studie des Regionalbüros für Afrika der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Freitag, 01.05.2020

Update aus unseren Projekten in Nepal

In der südlichen Terai-Region Nepals, direkt an der Grenze zu Indien, betreibt FAIRMED ein Projekt. Ziel dieses Projekts ist es, dass die Menschen in den grösstenteils abgelegenen Regionen des Projektgebiets eine lückenlose medizinische Grundversorgung erhalten. Das ländliche Gebiet ist stark von vernachlässigten Tropenkrankheiten und einer hohen Mütter- und Neugeborenensterblichkeit betroffen.
Wie in all unseren Projekten arbeiten auch hier ausschliesslich lokale Mitarbeitende, die sich um die Gesundheit der Begünstigten vor Ort kümmern. Unter Einhaltung der strikten Anwendung der Kontaktsperre betreuen diese Community Health Mobilisers (CHM) die Begünstigten und stimmen sich telefonisch mit den lokalen Behörden ab. Die CHMs unterstützen die Behörden bei der Verteilung von Nahrungsmitteln, bei der Nachverfolgung der Verfügbarkeit von Lepra-Medikamenten, bei der Selbstversorgung und beim Versuch, Schwangere und frischgebackene Mütter per Besuch oder Telefon zu beraten.

Donnerstag, 30.04.2020

Corona-Behandlungszentren in Kamerun

In der kamerunischen Hauptstadt Yaoundé - in der mehr als 680 Fälle bestätigt wurden - hat die Regierung temporäre Zentren für die Behandlung von COVID-19 aus dem Boden gestampft.

Mittwoch, 29.04.2020

FAIRMED-Partner-Spitäler in Indien wappnen sich gegen das Corona-Virus

In Indien rüsten die von FAIRMED unterstützten Spitäler ihr Personal mit Handdesinfektionsmitteln und Schutzmasken aus, sorgen für die Einhaltung des nötigen Abstands, unterstützen das Personal mit geeigneten Transportmöglichkeiten ins Spital und ermöglichen wo möglich die Arbeit im Home office. Ausserdem verteilen die von FAIRMED unterstützten Spitäler Hygienematerial an die Bevölkerung.

Allgemeine Lage

Die indische Regierung hat die verschiedenen Gebiete im Land in 3 Farbzonen eingeteilt, nämlich in rote, orange und grüne. Ausschlaggebend für die Färbung ist die Anzahl der positiven Fälle. Entsprechend bestimmt die Farbe auch, welche Massnahmen im Gebiet gelten. In den roten Gebieten sind sie am strengsten, in den grünen Gebieten am lockersten.

Montag, 27.04.2020

Kampf gegen Frambösie geht trotz Corona weiter

FAIRMED setzt die Arbeit gegen die Infektionskrankheit Frambösie in Kamerun trotz Corona fort - unter anderem durch die Bereitstellung von Medikamenten.

Freitag, 24.04.2020

FAIRMED unterstützt Flüchtlinge

FAIRMED ASSISTE LES PERSONNES DÉPLACÉES INTERNE DE LA CRISE NOSO TOUT EN RESPECTANT LES MESURES BARRIÈRE COVID-19.

Pour assurer la protection des enfants déplacés internes basés à Bankim et Banyu en raison de la crise socio-politique dans les régions du nord-ouest et sud-ouest, la fondation FAIRMED en collaboration avec le Fonds des Nations Unies pour l'enfance (UNICEF) forme des agents communautaires en protection de l'enfance tout en respectant la distance sociale.

Photo: Jacque Minyem

Donnerstag, 23.04.2020

Das tut FAIRMED in Sri Lanka

In Sri Lanka unterstützen wir die Regierung dabei, Schutzmaterial für das Gesundheitspersonal in verschiedenen Distrikten zu beschaffen. 

Zur allgemeinen Lage:
Die Zahl der positiv getesteten Fälle ist im Inselstaat auf über 300 Fälle angewachsen. Seit Montag, dem 20. April, wurde die Ausgangssperre in den Bezirken mit geringem Risiko jeden Tag für 15 Stunden aufgehoben. In den Hochrisikodistrikten Colombo, Kalutara, Gampaha und Puttalam dauert die Ausgangssperre bis zum 27. April an. Die Regierung diskutiert verschiedene Ausstiegsstrategien und soll schon bald zu einer Entscheidung gelangen.

Wilde Tiere erobern leere Strassen

Ungewohntes Bild für die FAIRMED-Mitarbeitenden in Sri Lanka: In Colombo verirrten sich Büffel in stark bewohnte Gebiete. Und auch in den hügeligen Landschaften Sri Lankas entdeckten unsere Mitarbeitenden Leoparden frei und ungestört umherstreifen.

Dienstag, 21.04.2020

Corona in Afrika – was FAIRMED tut

In der Zentralafrikanischen Republik und Kamerun sind erst wenige offizielle Corona-Fälle registriert. Die Lage ist jedoch angespannt, die Länder sind in Alarmbereitschaft. FAIRMED hat begonnen, die Regierungen mit umfangreichen Schutzmassnahmen zu unterstützen, um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Emmanuel Cour, der Verantwortliche für die FAIRMED-Programme in Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik, erklärt, welche konkreten Schritte unternommen werden. Das Interview gibt es hier.

Maskenpflicht in Kamerun

In Kamerun das Tragen einer Maske an öffentlichen Orten (d.h. ausserhalb Ihres Hauses) obligatorisch. Laut Gesetz wird das Nichtanlegen einer Maske mit einer Geldstrafe von ca. 12 Dollar bestraft.

Montag, 20.04.2020

Sri Lanka verschiebt Rückkehr zum Alltag

Die Regierung von Sri Lanka verlängert die landesweite Ausgangssperre bis zum 27. April. Noch am Wochenende wollte der Inselstaat ab Montag zur Normalität zurückkehren und die Distrikte gestaffelt wieder öffnen. Nach der Entdeckung von 24 neuen Fällen hat sich Sri Lanka aber heute dazu entschieden, die Massnahmen und Einschränkungen vorerst weiterzuführen.

Mittwoch, 15.04.2020

Unterstützung für Gesundheitszentren in Douala

FAIRMED FIGTHTS AGAINST COVID-19 IN DOUALA. FAIRMED extends it's fight against COVID-19 in Cameroon to the litoral...

Gepostet von FAIRMED Cameroon am Dienstag, 14. April 2020

Unser Kampf gegen Corona in den Medien

FAIRMED's Engagement gegen Corona hat es in die Medien geschafft. «The Kathmandu Post», eine der grössten englischsprachigen Tageszeitungen Nepals, berichtet über die Arbeit von NGOs im Land. Unter anderem auch über die Beschaffung von Gesundheitsausrüstung und über die Durchführung von Hilfsmassnahmen. Den gesamten Artikel lesen Sie hier hier.




Wenn fast die Hälfte der Spitäler zerstört ist.

In diesem SRF-Artikel beleuchtet Mirjam Mathis, wie es bei einer Ausbreitung des Coronavirus in Krisengebieten zur Katastrophe kommen könnte.

Dienstag, 14.04.2020

Update zur Arbeit von FAIRMED in Nepal

Wie bereits berichtet, hat die Regierung in Nepal im Land tätige Nichtregierungsorganisationen um Unterstützung im Kampf gegen das Corona-Virus gebeten. Auch FAIRMED hat mehrere Anfragen von der Zentralregierung und von verschiedenen Lokalregierungen erhalten. Unter anderem wurden wir gebeten, verschiedene Schutzmaterialien zu beschaffen. Diese Beschaffung wurde von unseren Mitarbeitenden vor Ort organisiert, das Material wird noch diese Woche geliefert. Danach werden wir es entsprechend dem im Vornherein eruierten Bedarf an die Projektgebiete zur Verteilung schicken.

Zur allgemeinen Lage im Land:

Die landesweite Sperre wurde heute bis am 27. April verlängert. Insgesamt sind 14 Menschen gestorben und 665 Personen sind positiv auf das Virus getestet worden. Die Regierung hat die Anwendung von Schnelldiagnosetests in verschiedenen Distrikten intensiviert.

Credit: Rashik Maharjan/Stock Photography

Indien verlängert Ausgangssperre

Indien hat seine Ausgangssperre bis zum 3. Mai verlängert. Zurzeit darf man raus, um Lebensmittel und Medikamente zu kaufen und bei Notfällen. In Indien gibt es inzwischen mehr als 10’000 bestätigte Covid-19-Fälle, mehr als 300 Infizierte starben. Die Ausgangssperre gilt seit drei Wochen.
(Quelle srf.ch)

Montag, 13.04.2020

Unterstützung in indischen Spitälern

In Indien unterstützt FAIRMED fünf Spitäler. In diesen wurden nun folgende Massnahmen eingeführt:

- Am Eingang werden Handdesinfektionsmittel aufbewahrt, die alle Menschen benutzen müssen, die das Krankenhaus betreten.

- Dem gesamten Personal werden Masken zur Verfügung gestellt.

- Das gesamte Personal wird aufgefordert, Abstand zueinander zu halten.

- Dem nicht-medizinischem Personal wird die Möglichkeit gegeben, von zu Hause aus zu arbeiten.

- Es werden alle Anweisungen des Distriktgesundheitsbeamten in Bezug auf das Virus für medizinisches, ärztliches und paramedizinisches Personal ordnungsgemäss befolgt.

Da sich das gesamte Land in einem Lockdown befindet, ist es für die Mitarbeitenden der Spitäler enorm schwierig, geeignete Transportmöglichkeiten zu den Krankenhäusern zu finden. Sie alle konnten sich aber organisieren, wie uns unsere Mitarbeitenden vor Ort berichten.

Samstag, 11.04.2020

Leere Strassen in Kathmandu

So leer sind die Strassen in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu während des momentanen Lockdowns. Dieser wurde kürzlich bis zum 15. April verlängert.
(Videocredit to Rashik Maharjan/Stock Photography)

Mittwoch, 08.04.2020

Unser Engagement in der RCA

In der Zentralafrikanischen Republik verteilt FAIRMED Schutzmaterial und sensibilisiert die Bevölkerung im Kampf gegen das Corona-Virus.

Dienstag, 07.04.2020

FAIRMED-Massnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus in Nepal

Die Regierung in Nepal bittet im Land tätige Nichtregierungsorganisationen um Unterstützung im Kampf gegen das Corona-Virus. Auch FAIRMED hat mehrere Anfragen von der Zentralregierung und von verschiedenen Lokalregierungen erhalten. Unter anderem führen wir nun folgende Aktivitäten durch:
(credit to Rashik Maharjan/Stock Photography)

-Wir unterstützen die Behörden bei der Identifizierung und der Dokumentation von Bewegungen von Menschen, die aus Indien und anderen Ländern in die Dörfer zurückkehren.

-Wir unterstützen die Behörden beim Prozess der Einrichtung von Quarantäne-Bereichen. Dies reicht von der Beratung bis hin zur Lieferung von Einrichtungsmaterialen wie Matratzen, Bettbezügen, Kissen und Mülleimern.

-Wir liefern verschiedenen Gesundheitszentren Hygiene-Materialien wie Handschuhe, Seife und Desinfektionsmittel.

-Wir sensibilisieren die Menschen vor Ort, wie sie sich gegen das Virus schützen können. Diese Botschaften verbreiten wir ebenfalls durch Broschüren und Videos und über lokale Radios und über die sozialen Medien.

Montag, 06.04.2020

Kampf gegen Corona in Kamerun

FAIRMED unterstützt die Regierung in Kamerun dabei, die Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Dafür verteilt FAIRMED Handwaschmaterialien an verschiedene Gesundheitseinrichtungen in Bankim.

Unterstützung für Spitäler in Yaoundé

En cette période où notre système de santé est menacé par la pendémie du coronavirus, FAIRMED offre sa modeste...

Gepostet von FAIRMED Cameroon am Montag, 6. April 2020

Donnerstag, 02.04.2020

WHO-Mitarbeitende über die Situation in Afrika

Mittwoch, 01.04.2020

Die Lage in Sri Lanka

Die in unserem Projektland Sri Lanka getroffenen Massnahmen der Regierung gleichen denen der Schweiz (Social Distancing, Home Office etc.), gehen teilweise aber auch darüber hinaus. So wurde in den Hochrisikobezirken Colombo, Gampaha, Kalutara, Puttalam, Kandy und Jaffna eine Ausgangssperre verhängt. Die Regierung verteilt ausserdem subventionierte Nahrungsmittel für Familien mit niedrigem Einkommen. «Ich bin der Meinung, dass die bisher getroffenen Massnahmen der Regierung in dieser kurzen Zeit lobenswert sind. Da die meisten Aktivitäten mit Ausnahme der wesentlichen Dienste zum Stillstand gekommen sind, wird die Regierung rechtzeitig entscheiden müssen, wie wir weiter vorgehen können», kommentiert unsere Landesverantwortliche Nayani Suriyarachchi die Lage vor Ort. Problematisch sei die Situation aber vor allem für die Tagelöhner geworden, da die meisten von ihnen keine Arbeit finden können.

Dienstag, 31.03.2020

#Flying Home

Im Rahmen der Repatriierung von blockierten Schweizerinnen und Schweizern im Ausland organisiert das Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA für den Mittwoch, 1. April 2020 einen Flug aus Kamerun nach Zürich. Mit diesem Flug werden auch FAIRMED-Geschäftsleiter René Stäheli und Corinne Abegglen, Leiterin Finanzen und Personal bei FAIRMED, in die Schweiz zurückgeführt.

«Vor zwei Wochen, noch bevor unsere Mission bei den indigenen Baka beendet war, kündigten Air France und Brussels Airlines die Einstellung ihrer Flüge nach Kamerun auf den 20. März an. Wir konnten unseren Rückflug umbuchen, doch am 18. März schloss die Regierung als Massnahme der öffentlichen Gesundheit sämtliche Flughäfen.» René Stäheli und Corinne Abegglen stellten sich auf einen längeren Aufenthalt mit vielen Unsicherheiten ein, so René Stäheli: «Die ersten Corona-Fälle sind höchstwahrscheinlich mit Flügen aus Europa eingeschleppt worden, die Fallzahlen sind in den kamerunischen Städten Douala und Yaoundé gestiegen. Um dem Infektionsdruck auszuweichen und den drohenden Aggressionen gegen Europäer, welche vermeintlich Schuld sind an der Einschleppung der Krankheit, zu entgehen, hatten wir uns aufs Land zurückgezogen.» 

Corinne Abegglen ist erleichtert, dass nun Klarheit herrscht, wann sie in die Schweiz zurückkehren können: «Über E-Mail, Zoom, Skype und über unsere Server konnten wir in den letzten beiden Wochen weiter arbeiten. Die instabile Internetverbindung, in der die Menschen in Kamerun täglich zu kämpfen haben, war dabei eine grosse Herausforderung.»

Montag, 30.03.2020

Ausgangssperre und Quarantäne-Massnahmen in Indien

Unser Landesverantwortliche für Indien, John Kurian George, über die Lage vor Ort: «Die indische Regierung verhängte am 24. März für 21 Tage eine Ausgangsperre. Das bedeutet im Wesentlichen, dass wir nicht aus unserem Haus gehen dürfen, auch nicht, um Lebensmittel zu kaufen oder spazieren zu gehen oder zu joggen.

Grundlegende Dienstleistungen wie gekochtes Essen oder frisches Gemüse vom Markt können nach Hause geliefert werden. Dazu gehören auch Medikamente. Krankenhäuser und Apotheken sind alle offen, um wichtige Medikamente für ältere Menschen, Frauen und Kinder bereitzustellen.

Die Regierung hat darüber hinaus Sonderflüge arrangiert, um ihre Bürger von internationalen Orten zurückzubringen, und ein Rehabilitierungspaket angekündigt, um die Verbesserung der Gesundheitseinrichtungen und die Ausbildung von paramedizinischem Personal zu unterstützen. Zudem haben die indischen Streitkräfte eine Quarantänestation mit 1.000 Betten eingerichtet.»

Was die Ausgangssperre für Auswirkungen auf die Wanderarbeiter hat und was dies für die Gesundheit der ländlichen Bevölkerung bedeuten könnte, lesen Sie hier.

Montag, 30.03.2020

"Lockdown" in Nepal wird verlängert

Die nepalesische Regierung verlängert den landesweiten „Lockdown“ um eine Woche bis zum 08. April. Der internationale Flugverkehr wird voraussichtlich bis Mitte April eingestellt. Bis jetzt greifen die Massnahmen nur teilweise, so finden beispielsweise grosse Gemüsemärkte nach wie vor statt. Das Land steht zudem vor der Herausforderung, dass armen Bevölkerungsschichten durch die Ausgangssperre eine Hungersnot droht. Mehrere Gemeinden ausserhalb des Katmandu-Tals wollen die Landbevölkerung mit Heimlieferungen versorgen.

Die Engpässe bei Schutzmaterial und Test-Ausrüstung konnten am Wochenende durch Hilfe aus China teilweise behoben werden. Die Regierung bindet die Menschen vor Ort in die aktive Fallfindung ein und zahlt Prämien für Informationen zu Erkrankten und Ausland-Rückkehrern. Im Kampf gegen das Virus fragt Nepal internationale Entwicklungsorganisationen, darunter FAIRMED, um Unterstützung an.

Im Moment sitzen rund 10‘000 Touristinnen und Touristen im Land fest. Vielen davon befinden sich noch auf Trekking-Pfaden, Wanderwegen und Reiserouten. Am Wochenende hat die Regierung Nepals damit begonnen, festsitzende Ausländerinnen und Ausländer nach Katmandu zurückzuführen.

Montag, 30.03.2020

COVID-19 in Afrika

"In Afrika wächst die Sorge vor einer ungebremsten Ausbreitung des Virus. Denn die Ärmsten können ihm kaum entfliehen". Ein SRF-Bericht zur Lage in Afrika.

Freitag, 27.03.2020

Erste Fälle von COVID-19 in Nepal

Das Corona-Virus hat Nepal erreicht. Gemäss der nepalesischen Regierung wurden bisher drei Rückkehrer positiv auf COVID-19 getestet. Die drei Nepalesinnen und Nepalesen haben sich wahrscheinlich in China, Frankreich und den Vereinten Arabischen Emiraten angesteckt. Eine Person konnte das Spital mittlerweile verlassen, zwei befinden sich noch in Behandlung. Grund zur Sorge gibt, dass zwei der Betroffenen rund eine Woche vor dem positiven Testergebnis mit Verwandten und Familienmitgliedern in Kontakt waren. Die Regierung von Nepal sucht nun im persönlichen Umfeld der Erkrankten nach weiteren Fällen. Auch die Mitreisenden auf dem Flug nach Nepal werden ausfindig gemacht. Im Kampf gegen das Virus will die nepalesische Regierung ab Sonntag flächendeckend Corona-Tests durchführen. Dazu soll über das Wochenende Testmaterial aus dem benachbarten China eingeflogen werden.

Montag, 27.04.2020

Mit DIY-Ausrüstung gegen Corona

In allen Ecken der Welt ist die Schutzausrüstung für die Bekämpfung des Corona-Virus knapp. Unsere Mitarbeitenden haben im kamerunischen Bankim festgehalten, wie die Menschen vor Ort versuchen, sich mit Blättern vor dem Virus zu schützen.

Donnerstag, 26.03.2020

Aktuelle Lage in Indien, Sri Lanka, Nepal, Kamerun und RCA

Wie hoch sind die Zahlen von positiv getesteten Menschen und welche Massnahmen haben die Regierungen bisher getroffen? Ein Überblick über die offiziell veröffentlichten Zahlen:

In Indien wurden offiziell knapp 700 Menschen positiv getestet, das Land zählt mehr als zehn Tote. Eine dreiwöchige Ausgangssperre wurde angeordnet. In Sri Lanka sind es über 100 Fälle, bisher keine Toten. Eine Ausgangssperre ist in Kraft. In Nepal wurden drei Menschen positiv getestet, eine Ausgangssperre gilt für eine Woche. In Kamerun wurden über 70 Menschen positiv getestet, ein Todesfall wurde gemeldet. Die Regierung hat verschiedene Massnahmen erlassen, beispielsweise wurden grössere Menschenansammlungen verboten und alle Schulen und Flughäfen wurden geschlossen. In der Zentralafrikanische Republik wurden bisher vier Menschen positiv auf das Virus getestet.

Die offiziellen Zahlen sind momentan noch verhaltnissmässig tief. Die Dunkelziffer an Infizierten kann jedoch in allen Ländern bisher nicht abgeschätzt werden. Falls es in den FAIRMED-Projektländern aber ebenfalls eine Corona-Epidemie geben sollte, könnten die ohnehin überwiegend schwachen Gesundheitssysteme zusammenbrechen und die Folgen davon würden noch jahrelang zu spüren sein.