Live-Ticker So ist die Situation in den FAIRMED-Projektländern

Das Corona-Virus hat mittlerweile alle Projektländer von FAIRMED erreicht. Hier informieren wir Sie über die neusten Entwicklungen und geben Ihnen einen Eindruck über die Lage vor Ort.

Wir sind vor Ort – auch in Zeiten von Corona

Da wir ausschliesslich mit lokalen Mitarbeitenden arbeiten und kein Fachpersonal einfliegen müssen, sind wir auch während der Pandemie in der Lage, unsere bestehenden Projekte weiterzuführen. Gegen die Ausbreitung des Corona-Virus rüsten wir Gesundheitseinrichtungen mit Handdesinfektionsmitteln, Masken und Testkits aus und sensibilisieren die Menschen für Schutzmassnahmen. Danke, dass Sie sich an unserer Seite für die Ärmsten der Armen einsetzen.

Jetzt FAIRMED im Kampf gegen Corona unterstützen.

Mittwoch, 30.06.2021

Lebensmittelpakete für Nepal

Die Corona-Pandemie bringt Nepal an den Anschlag: Obwohl die neu diagnostizierten Fälle von Covid-19 in den letzten Wochen rückläufig waren, verzeichnete das Land in den letzten Monaten sehr hohe Infektions- und Todeszahlen. FAIRMED hat deshalb verschiedene Massnahmen ergriffen.

Bereitstellung von medizinischem Material

Zusammen mit anderen NGOs in Nepal ist FAIRMED dem Unterstützungs-Aufruf der Regierung gefolgt. Gemeinsam mit der Regierung richten wir seit Anfang Mai Aufnahmezentren an den Einreisehäfen entlang der Grenzbezirke ein und beteiligen uns an der Bereitstellung von Antigen-Testkits, PCR-Testkits und weiterem medizinischen Equipment (Beatmungs- und Sauerstoffmessgeräte, Desinfektionsmittel, Masken etc.). Gleichzeitig beteiligt sich FAIRMED am Transport von Impfstoffen in abgelegene Gebiete und engagiert sich für die Unterstützung von COVID-Betroffenen bei der Isolation zuhause. Wir versorgen die Patienten zuhause mit Masken, Desinfektionsmitteln, Seifen und Schmerzmitteln.

Bereitstellung von Nahrungsmitteln

Viele sehr arme Nepalesinnen und Nepalesen können sich keine Nahrungsmittel mehr leisten, weil sie durch die Pandemie ihre Arbeit verloren haben. Wir haben uns darum entschlossen, fürs erste rund tausend armutsbetroffenen Familien Soforthilfe in Form von Lebensmittelrationen zu leisten. Die Lebensmittelpakete enthalten 30 Kilogramm Reis, drei Kilogramm Dhaal, zwei Päckchen Salz, zwei Liter Speiseöl, zwei Kilogramm Zucker, vier Stück Seife und kosten umgerechnet 28 Schweizer Franken. Die ersten Pakete wurden bereits Mitte Juni ausgeliefert.

Die Lebensmittel werden verteilt
Die Menschen laufen mit den Lebensmitteln zurück in die Dörfer

Schulungen zu Corona

FAIRMED hat in Zusammenarbeit mit der Nepal Medical Association (NMA) ein Trainingspaket entwickelt, mit dem Ziel, neben Informationen zur Beratung von Patienten und betroffenen Familien zunächst grundlegendes Wissen zu COVID-19 und seinen Varianten zu vermitteln. Zweitens zielt das Training darauf ab, gängige Mythen, Gerüchte und Stigmatisierungen im Zusammenhang mit der Krankheit zu brechen und sich der häufig gestellten Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 bewusst zu sein. Im Juni 2021 wurde ein virtuelles Training durchgeführt, das darauf abzielte, die Mitarbeiter von FAIRMED Nepal und seinen Partner-NGOs zu schulen.

Online-Schulungen für die FAIRMED-Mitarbeitenden

Montag, 21.06.2021

Unser Einsatz schafft es in die Medien

Zusammen mit anderen NGOs folgt FAIRMED in Nepal seit Wochen dem Unterstützungs-Aufruf der Regierung und stattet Gesundheitseinrichtungen mit Hilfsgütern wie Schutzausrüstungen, Masken und Sauerstoff-Messgeräten aus. Dieser Einsatz hat es in Nepal nun sogar in die Medien geschafft. Im unten angehängten Artikel ist eine solche Aktion beschrieben, in der dem Primary Health Service Hospital in der Gemeinde Shivaraj im Distrikt Kapilvastu Hilfsgüter übergeben werden.

संक्रमण रोकथामका लागि कपिलवस्तुमा स्वास्थ्य सामाग्री – Waikhari

Auf dem Foto sind unter anderem der FAIRMED-Projektkoordinator Shahi Kumar Lal Karna sowie der Bürgermeister Netraraj Adhikari, die stellvertretende Bürgermeisterin Shiva Kumari Tharu und der Koordinator der Gesundheitsabteilung, Chudamani Bhattarai, zu sehen.

Montag, 21.06.2021

Grossprojekt zur Ausrottung der Frambösie in Zentralafrika geht weiter

FAIRMED ist in Zentralafrika seit Jahrzehnten bekannt für die Expertise beim Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten. Daher sind wir von OCEAC, der Entwicklungsorganisation der Zentralafrikanischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft, beauftragt worden, mehrere Regierungen bei der Umsetzung eines länderübergreifenden Projekts zur Ausrottung der Frambösie in Zentralafrika zu unterstützen. Die Zielgruppe umfasst rund 1,4 Millionen Menschen.

Vor einigen Monaten ist das Projekt gestartet, nun wurde eine weitere Etappe in Kamerun erfolgreich abgeschlossen. In dieser Etappe haben wir 43‘000 Personen erreicht.