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Neue Strategie: FAIRMED sagt Armut und Krankheit den Kampf an

Niemand soll an einer heilbaren Krankheit leiden oder sterben – so lautet die Vision von FAIRMED. Um dieses Ziel in Zukunft noch besser verfolgen zu können, haben wir uns einem strategischen Facelift unterzogen.

Die Landesverantwortlichen diskutieren in Fribourg über die Umsetzung der Strategie

Auffälligste Neuerung ist dabei der neue, ganzheitliche Ansatz. So betrachtet die FAIRMED-Strategie 2018-2021 vernachlässigte Tropenkrankheiten nicht mehr einzeln, sondern als Gesamtpaket. Die Grundidee: Dort, wo solche Krankheiten vorkommen, sind die Menschen und das Gesundheitssystem vernachlässigt – egal ob es sich dabei um Lepra, Buruli oder eine andere vernachlässigte Tropenkrankheit handelt.

Entsprechend lautet das Hauptziel dann auch, ein gutes, stabiles Gesundheitssystem aufzubauen, das auf sämtliche vernachlässigte Tropenkrankheiten ausgerichtet ist. Zusammenhängende Aspekte wie Wasser und Hygiene, Zugang zu Gesundheit und Behinderteninklusion sind zentral, um effektive Programme durchzuführen.

Landesverantwortliche treffen sich in Fribourg
Ebenfalls zentral für eine erfolgreiche Umsetzung der Strategie sind die Landesverantwortlichen von FAIRMED. Diese sind Ende Juli aus allen Ecken der Welt nach Fribourg geflogen, um mit unserem Programmteam in einem einwöchigen Meeting über ihre Arbeit in den Projektländern zu sprechen.

In der brütenden Hitze der Saanestadt wurde darüber diskutiert, wie sich die Weiterentwicklung von FAIRMED konkret umsetzen lässt und wo die Herausforderungen bei der Umsetzung liegen. Dabei entstand ein fruchtbarer Austausch, der vor allem eines zeigte: Alle Beteiligten sind sich einig, dass FAIRMED das kürzlich durchgeführte Makeover gut zu Gesicht steht.