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«Die neue Abteilung rettet Leben»

Die Arbeit von FAIRMED schlägt mediale Wellen: Eines der grössten Newsportale in Nepal hat kürzlich über die neue Gesundheitsabteilung für Neugeborene im Distriktspital in Kapilvastu berichtet, bei deren Aufbau FAIRMED beteiligt war und dank der bereits mehrere Kinder erfolgreich behandelt werden konnten. Nun sollen weitere folgen.

Die neue Infrastruktur im Distriktspital in Kapilvastu

 «Die neue Abteilung rettet Leben», schwärmt Shashi Kumar Lal Karna, Projektmanager von FAIRMED in Nepal.  Seit der Eröffnung im Juni habe man bereits fünf Neugeborene behandeln können. «Nur wenige Tage nachdem alle Geräte betriebsbereit waren, kam tatsächlich ein Baby acht Wochen zu früh zur Welt.  Es bekam nicht genug Sauerstoff und musste deshalb speziell versorgt werden – Gott sei Dank hatten wir nun die dafür nötige Infrastruktur», erzählt er mit leuchtenden Augen.

Vor der Einrichtung der Gesundheitsabteilung im Spital in Kapilvastu habe es im gleichnamigen Distrikt – der 650 000 Einwohner und Einwohnerinnen umfasst – keine spezielle Einrichtungen für Komplikationen mit Neugeborenen gegeben. Der Weg zum nächsten Krankenhaus mit den nötigen Einrichtungen war entsprechend lang, die Sterblichkeitsrate für Neugeborene hoch. «Jetzt kommen immer mehr Frauen, manchmal auch aus anderen Distrikten und sogar aus Indien, nach Kapilvastu», so Lal Karna.

Weitere sollen folgen
Diese Begeisterung in der Bevölkerung widerspiegelt sich auch in den nepalesischen Medien. Unter anderem berichtete mit «Prasashan» eines der grössten Newsportale über das Projekt. Im entsprechenden Artikel sagt Dipak Jha, Beauftragter für Kindergesundheit: «Wegen des fehlenden Budgets haben wir um Unterstützung beim Aufbau der Abteilung gebeten. FAIRMED hat sofort reagiert und uns finanziell Hand geboten.»

Im Verbund mit den lokalen und regionalen Behörden wurde das Projekt dann innerhalb kürzester Zeit realisiert. Nun sollen entsprechende Abteilungen im ganzen Land folgen. «An einigen Orten sind diese bereits in Betrieb, an anderen erst in Planung», verrät Jha.