Unser Einsatz für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen

Das Swiss Disability and Development Consortium (SDDC) - dem auch FAIRMED angehört - engagiert sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz. Am heutigen internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen lanciert das Konsortium deshalb eine neue Webseite und stellt Forderungen zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Corona-Pandemie.

Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist ein wichtiger Pfeiler in der Arbeit von FAIRMED

Über die Website liefert das SDDC aktuelle Informationen zur Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK) durch die Schweiz in der internationalen Zusammenarbeit. Die Website stellt Ressourcen zur inklusiven Entwicklung für Menschen mit Behinderungen bereit und legt Empfehlungen für die weitere Umsetzung der UNO-BRK dar. Denn im Herbst 2021 findet voraussichtlich die erste Überprüfung der Schweiz vor dem UNO-Behindertenrechtsausschuss statt, bei der sie erklären muss, wo sie in der Umsetzung der UNO-BRK steht.

Inklusion als Forderung

Die Corona-Pandemie macht einmal mehr die Notwendigkeit einer inklusiven Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe deutlich. Menschen mit Behinderungen zählen in der gegenwärtigen Krise zu den am stärksten betroffenen Menschen und müssen seit dem Ausbruch des Virus zusätzliche Barrieren und Ungleichheiten in allen Lebensbereichen bewältigen, in der Schweiz und in den Ländern des Globalen Südens.

Vor diesem Hintergrund fordert das SDDC am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen (vom 3. Dezember 2020) von der Schweiz die Sicherstellung:

- der Partizipation von Menschen mit Behinderungen

- des Zugangs zu Informationen für Menschen mit Behinderungen

- der vollen sozialen und wirtschaftlichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen

- der Erfassung und Desaggregation von Daten nach Behinderung

Eine genauere Erklärung und mehr Informationen zu den Forderungen finden Sie hier.