|

Wo Gesundheit zur Glückssache wird

Geplagt von Krieg und Armut haben grosse Teile der Bevölkerung in der Zentralafrikanischen Republik kaum Zugang zu Gesundheit. Wer hier krankt wird, braucht Glück, um Hilfe zu bekommen. Gegen diese Ungerechtigkeit setzt sich FAIRMED ein.

Lionel Ngapo wurde von der Hautkrankheit Frambösie geheilt

Konkret betreiben wir in der Präfektur Lobaye im Südwesten des Landes unter anderem ein Projekt, das der lokalen Bevölkerung einen nachhaltigen Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen ermöglichen soll. Neben der Stärkung der Kompetenzen des Gesundheitspersonals und der Infrastruktur führen wir hier auch Sensibilisierungskampagnen für vernachlässigte Tropenkrankheiten durch.

So auch im Dorf Yinguela, der Heimat des kleinen Jungen Lionel Ngapo. Bei ihm wurde im Rahmen der Kampagne die Hautkrankheit Frambösie diagnostiziert, erzählt seine Mutter. «Lionel war nach endlosen Tagen mit hohem Fieber so schwach, dass wir fürchteten, er würde sterben», schildert sie die Zeit vor der Untersuchung. Nach der Diagnose bekam er die entsprechende Medizin und zweimal pro Woche schauten ausgebildete Gesundheitsfachkräfte nach ihm. Heute ist Lionel wieder vollkommen gesund.

Nur zusammen ist Veränderung möglich
Eine medizinische Versorgung wie sie Lionel erhalten hat, ist im prekären Gesundheitssystem der Zentralafrikanischen Republik aber alles andere als selbstverständlich. FAIRMED setzt sich deshalb dafür ein, dass die Bevölkerung im konfliktgeprägten Staat einen nachhaltigen Zugang zu den nötigsten Gesundheitsdienstleistungen erhält. Dies ist aber nur mit Ihrer Hilfe möglich. Denn nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass auch die Ärmsten auf der Welt nicht zurückgelassen werden.