Dezember 2025

Eine Latrine ist mehr als ein Bauwerk

Das Herzstück des Tages ist die Baustelle für Latrinen. Für Aussenstehende mag das wie ein kleines Projekt aussehen. Für die indigenen Bedzang, die hier leben, sind die Latrinen, die entstehen, nichts weniger als lebensverändernd.

Bisher hatten die Bedzang nichts anderes gekannt, als ihr Geschäft im Freien zu verrichten. Dadurch wurde ihr Trinkwasser verschmutzt, ihre Kinder wurden krank, viele von ihnen starben. Abanda, der Dorfälteste, sagt: «Die Latrinen werden uns helfen, vielen Krankheiten, an denen wir leiden, vorzubeugen. Erst sauberes Wasser, sauberer Boden und saubere Kinder machen unser Dorf gesund. Die Latrinen schützen die nächsten Generationen, bevor die Krankheit kommt.»

Unter Anleitung von FAIRMED-Mitarbeiter Mewouo Ladidatou werden Ziegel gestapelt, Löcher gegraben, Zement gemischt. Männer und Frauen arbeiten Seite an Seite, ihr Lachen übertönt das Hämmern. Kinder tragen stolz kleine Steine und wollen helfen.

Mewouo Ladidatou sagt: «Eine Latrine ist mehr als eine Struktur. Sie ist ein Schild. Sie ist Würde. Sie ist das sichtbare Zeichen der Hoffnung, das Stein für Stein in Zusammenarbeit mit den Begünstigten gebaut wird. Was die FAIRMED-Spendenden gegeben haben, multiplizierten die Dorfbewohner mit Schweiss und Solidarität. Das ist keine von oben verordnete Nächstenliebe – es ist entflammete Selbstermächtigung!»

Der Bau von Latrinen…

… beugt der Verbreitung von vernachlässigten Tropenkrankheiten wie Wurmerkrankungen, Frambösie, Lepra und Buruli vor.

… senkt nachweislich die Sterblichkeit von Kindern und Erwachsenen.

… verbessert die Ausbildungschancen von armutsbetroffenen Menschen.

Der Beitrag an den Bau einer Latrine kostet weniger als eine Packung WC-Papier in der Schweiz. Jede Spende trägt dazu bei, die hygienischen Bedingungen für armutsbetroffene Menschen zu verbessern.

Vielen Dank!

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