Auf Anfrage der nepalesischen Regierung leistet FAIRMED seit mehreren Wochen Nothilfe für rund 500 besonders betroffene Familien, insgesamt etwa 2'500 Menschen. Diese Hilfe läuft mindestens drei Monate weiter, und solange die Not anhält, werden wir bleiben. Unser besonderes Augenmerk gilt jenen, die eine Krise am härtesten trifft: kleinen Kindern, schwangeren und stillenden Frauen, älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen.
Wer alles verloren hat, braucht zuerst das Nötigste. Deshalb verteilen wir Reis, Linsen und Pflanzenöl, dazu Decken, Kleidung, Bettwäsche und Küchenutensilien. Familien, deren Haus vom Wasser weggespült wurde, finden in provisorischen Unterkünften wieder ein Dach über dem Kopf. Hygiene-Sets, Desinfektionsmittel und Moskitonetze schützen vor Krankheiten, die sich nach einer Flut rasch ausbreiten können. In Aufklärungsveranstaltungen - unter anderem an Schulen - zeigen wir den Menschen, wie sie sich vor solchen Krankheiten schützen.
Gesundheitsversorgung sicherstellen: Behandlungen und sichere Geburten
Wenn der Strom ausfällt, steht in einem Gesundheitszentrum oft alles still. Damit Kranke und Verletzte weiterhin behandelt werden können, sorgen wir mit Generatoren und Solaranlagen für Licht und Energie. Gleichzeitig unterstützen wir Gesundheitsstationen mit Medikamenten und helfen dem lokalen Gesundheitspersonal dabei, die Medikamente sicher zu lagern und gerecht zu verteilen, damit sie genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Zudem stellen wir sicher, dass werdende Mütter auch unter diesen schwierigen Bedingungen ihre Kinder sicher zur Welt bringen können. Dafür haben wir mehrere Geburtszentren mit wichtiger medizinischer Ausrüstung ausgestattet, darunter Absauggeräte, Blutdruckmessgeräte und Krankentragen.
Gleichzeitig kümmern wir uns um jene, für die jeder Tag ohne Behandlung lebensgefährlich werden kann. 58 Patientinnen und Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck oder einer Lungenkrankheit erhalten dank FAIRMED wieder regelmässig ihre lebenswichtigen Medikamente.
Psychosoziale Unterstützung
Die Flut hat bei vielen Betroffenen auch seelische Spuren hinterlassen. Besonders Kinder leiden unter den Erlebnissen, etwa unter Schlafstörungen und Ängsten. Viele Erwachsene haben Angehörige verloren und stehen vor einer ungewissen Zukunft. Bisher haben 389 Menschen dank FAIRMED psychosoziale Unterstützung und Beratung erhalten, darunter 250 Kinder.
Wir brauchen Ihre Unterstützung
Das Wasser ist zurückgegangen, doch die Not bleibt. Die Menschen brauchen weiterhin Medikamente, sauberes Wasser, medizinische Betreuung und jemanden, der ihnen zuhört. Wir wollen sie nicht allein lassen, aber das schaffen wir nur mit Ihnen.
Bitte spenden Sie jetzt. Jeder Franken hilft, Leben zu retten, Gesundheit zu schützen und Hoffnung zurückzubringen. Von Herzen: Danke.
Jede Spende hilft
Herzlichen Dank, dass Sie die Menschen vor Ort in Ihrer grössten Not nicht alleine lassen.