Das passiert in den FAIRMED-Projekten

Ein Einblick in unsere Arbeit vor Ort

FAIRMED ist dort, wo die Strassen aufhören. Wir ermöglichen den ärmsten Menschen in Asien und Afrika Zugang zu einer einfachen medizinischen Versorgung. Denn nur gesunde Menschen können ihrer Armut entrinnen und ein würdevolles Leben führen. In unserem News-Ticker informieren wir Sie laufend darüber, welche Aktivitäten wir durchführen, um dieses Ziel zu erreichen.

Falls Sie längere und ausführlichere Reportagen aus unseren Projekten lesen wollen, dann finden Sie diese in unserem Magazin.

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Krankenkasse aus Wassermelonen

Grosser Erfolg für FAIRMED: Nach zwölf Jahren haben wir das Gesundheitsprojekt im kamerunischen Bankim der Bevölkerung übergeben, die gemeinsam mit der Regierung das inzwischen gut funktionierende Gesundheitssystem weiterführen wird.

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Deutscher Auslandrundfunk berichtet über FAIRMED

Riesige Reichweite für FAIRMED! Der Deutsche Auslandrundfunk berichtet über die FAIRMED-Kampagne zur Ausrottung von Frambösie in der Zentralafrikanischen Republik. Im Video erfahren Sie mehr über die Schwierigkeiten, die Betroffene mit dieser wenig bekannten Tropenkrankheit haben. Francois Momboli, einer der Gesundheitshelfer, die FAIRMED für die Erkennung und Behandlung von Frambösie ausgebildet hat, erklärt im Video ausserdem, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind, um diese Krankheit ein für alle Mal auszurotten.

Erste NTD-Station in Nepal eröffnet

Im Provinzspital Lumbini wurde vor kurzem die erste Station für die Behandlung von vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs) eröffnet. Es ist die erste Station dieser Art, die jemals in ein öffentliches Spital in Nepal integriert wurde.  FAIRMED Nepal hat sich lange bei der Regierung dafür eingesetzt und die Spitalleitung durch die Schulung von Personal und die Bereitstellung von medizinischem Equipment bei der Eröffnung unterstützt.  Die Behandlung und Pflege ist hier – im Gegensatz zu privaten Kliniken – für die Betroffenen von NTDs komplett kostenfrei.

Krise in Sri Lanka eskaliert

Die Lage in Sri Lanka spitzt sich immer weiter zu: Der Mangel an Lebensmitteln, Treibstoff, Gas und Medikamenten sowie Stromausfälle von bis zu 17 Stunden pro Tag haben zu gewaltsamen Protesten in der srilankischen Hauptstadt Colombo geführt. Es kam zu zahlreichen Zusammenstössen zwischen Regierungsbefürwortern und Regierungsgegnern sowie Militär und Polizei, die zur Zerstörung von Regierungsgebäuden, Wohnungen und Geschäften sowie zu sieben Toten und mehr als 200 Verletzten sowie zu Dutzenden in Brand gesteckten Häusern von Politikern der Partei des Präsidenten führten. Am Montag trat Premierminister Mahinda Rajapaksa mit seinem gesamten Kabinett zurück, im Moment gilt eine Ausgangsperre.

Projektplanung läuft weiter

Trotz der momentanen Lage laufen die FAIRMED Aktivitäten in Sri Lanka weiter. Die Rationierung von Lebensmitteln, Benzin und Milchpulver macht den Alltag aller Menschen und den unserer Mitarbeitenden teuer, einen Grossteil des Tages verbringen sie mit Warten in endlosen Schlangen, damit sie ihre Familien versorgen können. Die Überwachung von Projekten ist aufgrund der durch die Treibstoffknappheit beeinträchtigten Mobilität eine grosse Herausforderung. Ausserdem können Unruhen in der Regierung den Kontakt und die Zusammenarbeit mit Regierungsbeamten erschweren. Die meisten unserer in Colombo ansässigen Teammitglieder arbeiten jetzt von zu Hause aus, um unsere laufenden Projekte zu betreuen und sicherzustellen, dass die nachfolgenden Projekte, die sich derzeit in der Planungs- und Startphase befinden, unter diesen Umständen so reibungslos wie möglich anlaufen können.

Seit Wochen andauernde Proteste

Ausgelöst wurden die Proteste durch die tief verwurzelte Unzufriedenheit über die prekäre wirtschaftliche Lage des Landes mit Devisenreserven von weniger als 50 Mio. $ und einer rasch steigenden Inflation. Die durch die Covid-19-Pandemie verursachten erheblichen Einbussen bei den Einnahmen aus dem Fremdenverkehr in Verbindung mit einer Reihe kurzsichtiger politischer Massnahmen der Regierung, die die Wirtschaft noch weiter geschwächt haben, haben in den letzten Wochen einen kritischen Punkt erreicht.

Quelle: srf.ch
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