Sindhupalchowk Nepal

Projekt «Sindhu»

Sindhupalchowk liegt im Norden Nepals am Rande des Himalaya-Gebirges. Ein Grossteil der Bevölkerung lebt weit unterhalb der Armutsgrenze, viele Dörfer sind aufgrund ihrer schwierigen geografischen Lage nur schwer zugänglich. Armutskrankheiten wie Lepra und Elephantiasis sind weit verbreitet und bleiben oft unbehandelt, die Mütter- und Kindersterblichkeit ist hoch. FAIRMED sorgt deshalb dafür, dass hier über 190 000 Menschen Zugang zu Gesundheit erhalten.

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So gelangt Gesundheit zu den Ärmsten

Klicken Sie auf die Icons und entdecken Sie, wie unser Engagement wirkt. Das Projekt ist auf vier Jahre ausgelegt und wird danach von der Regierung und den Menschen vor Ort weitergeführt.

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Geschichten aus dem Projekt

9

Zugang zu Gesundheit

9800

Ausbildungen

187

Behandlungen

1142

Empowerment

1387

Sichere Geburten

1309

Warum es uns braucht

In Distrikt Sindhupalchowk führen vernachlässigte Tropenkrankheit (NTDs) wie Lepra, Elephantiasis oder Wurmerkrankungen nicht nur wegen mangelnder medizinischer Versorgung zu Leid – die Betroffenen erfahren oft auch soziale Ablehnung und Diskriminierung. Besonders davon betroffen sind Menschen mit Behinderungen, deren Einschränkungen häufig die Folge unbehandelter NTDs sind. Darüber hinaus ist Sindhupalchowk einer der am stärksten von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdbeben bedrohten Distrikte Nepals. Ein weiteres Problem ist die hohe Mütter- und Neugeborenen-Sterblichkeit. So ist die Rate an Hausgeburten aufgrund des fehlenden Zugangs zu Geburtszentren und dem Befolgen traditioneller Normen mit 65% enorm hoch und jede dritte Schwangere ist von Wurmerkrankungen betroffen, die zu Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen (wie zum Beispiel starkem Blutverlust) führen können.

Wie wir wirken

Das Projekt «Sindhu» wird in 12 Gemeinden des Distriktes Sindhupalchowk in der Provinz Bagmati im nordöstlichen Nepal durchgeführt. Hier verbessern wir die Gesundheit von rund 190 000 Menschen, darunter viele Mütter, Kinder, Schwangere, Menschen mit Behinderungen, ethnische Minderheiten und Betroffene von vernachlässigten Tropenkrankheiten. Wir setzen uns dafür ein, dass auch entlegene Regionen im Projektgebiet Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten. Gleichzeitig statten wir Gesundheitseinrichtungen zum Beispiel mit wichtigen Medikamenten aus und schulen das medizinische Personal vor Ort. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierungsarbeit: Wir informieren die Bevölkerung darüber, wie sie erste Symptome vernachlässigter Tropenkrankheiten erkennen und was sie selbst tun können, um ihre Gesundheit zu fördern – unter anderem in Selbsthilfe- und Müttergruppen. Zusätzlich bilden wir freiwillige Gesundheitshelferinnen aus, die ihr Wissen dann in die Gemeinden tragen.

Haben Sie Fragen zum Projekt?

Dann steht Ihnen Sybille Imhof, unser Verantwortliche für die Projekte in Nepal, gerne zur Verfügung. Sie erreichen sie per E-Mail an info@fairmed.ch.

Ihre Spende hilft

Jede Spende, unabhängig von ihrer Höhe, ist wertvoll und wird von uns weltweit zur Verbesserung der Gesundheit der Ärmsten eingesetzt.

Vielen Dank!

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