Dezember 2025

«Die Riesenschritte der Jungen motivieren mich!»

Sie ermöglicht es, dass FAIRMED jedes Jahr erfolgreich KV-Lernende ausbildet. Dass auch Lernende mit Migrationshintergrund, schlechteren Bildungschancen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen ihre Ausbildung im FAIRMED-Büro Bern machen können. Und dass die meisten von ihnen ihre KV-Lehre mit Bestnoten abschliessen und sich Podestplätze holen: Therese Dubach, welche die Administrationszentrale von FAIRMED Bern leitet und die KV-Lernenden ausbildet.

FAIRMED vor Ort: Du arbeitest seit August 2013 für FAIRMED. Damit bist du die derzeit «Dienstälteste» im Büro Bern. Was ist der Grund für deine Treue?

Ich bin in jungen Jahren viel in der Welt herumgereist, auch in Asien und Lateinamerika, und war deshalb auf der Suche nach einem Job, in dem ich diese Erfahrungen einfliessen lassen kann. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich bin Teil eines weltweiten Teams und trage mit meiner Arbeit zu einer besseren Gesundheit von benachteiligten Menschen bei. Ausserdem beflügelt es mich zu sehen, was für grossartige Fortschritte unsere KV-Lernenden machen während der meist drei Jahre, die sie bei uns sind.

Unsere KV-Lernenden schreiben eindrückliche Erfolgsgeschichten, auch wenn sie kleinere und grössere Hürden zu nehmen haben. Du begleitest sie seit sieben Jahren als verantwortliche Berufsbildnerin. Die Wertschätzung und das Vertrauen, die du ihnen gebest, seien ein wichtiges Fundament für ihren Erfolg, sagen unsere Lernenden übereinstimmend.

Ich denke, dass sie ihren Erfolg in erster Linie sich selber, ihrem Fleiss und ihrer Ausdauer verdanken. Aber ja, es freut mich natürlich, wenn ich etwas zu ihrer Entwicklung beitragen kann. Gerade sind wir beschäftigt damit, die Auswirkungen der KV-Reform zu bewältigen. Die Lernenden müssen neu viel mehr betriebsbezogene Arbeiten schreiben als vorher und diese Arbeiten werden alle von uns gefeedbackt. Der Aufwand ist für beide Seiten, für uns wie für die Lernenden, grösser geworden – dennoch bin ich bereit, diesen Aufwand zu leisten, denn die heutigen Lernenden sind unsere Zukunft.

Du bist nicht nur die Berufsbildnerin von FAIRMED, sondern auch Mitarbeiterin der Zentrale für Donor Care im Büro Bern. Du bist also auch in regem Kontakt mit unseren Spenderinnen und Spendern.

Ja, der Kontakt zu unseren Unterstützenden macht meine Arbeit abwechslungsreich. Ich weiss nie zum Voraus, wie der Tag werden wird. Früher haben die Spenderinnen und Spender viel häufiger angerufen, heute bekommen wir kaum noch Telefonate, die meisten wenden sich per Mail an uns. Das heisst auch, dass ich jeden Tag Mails beantworte. So kommt es, dass mir unsere Spendenden ans Herz wachsen, so zum Beispiel die Frau, die seit vielen Jahren jeden Monat zwei Franken spendet und dazu schreibt: «Kleine Spende – grosse Wirkung!». Der Unterstützungsbeitrag, der über die Jahrzehnte zusammenkam, ist beachtlich.

Was wünschst du dir für deine Zukunft bei FAIRMED?

Ich hoffe, dass wir noch viel individueller und persönlicher auf unsere Unterstützenden eingehen können. Wir sind bereits auf einem sehr guten Weg dahin!

Du hast einen Sohn grossgezogen, reist für Sportveranstaltungen um die halbe Welt, betreibst einen Leseblog und bist auch ein diplomiertes Medium, das heisst, du arbeitest auch als Dolmetscherin für Botschaften von Verstorbenen im Sinn des englischen Spiritismus. Wie bringst du diese Tätigkeit unter einen Hut mit deinen anderen Aktivitäten?

Durch meine dreijährige Ausbildung zur diplomierten medialen Beraterin und viel Training habe ich gelernt, mich klar abzugrenzen. Darum kann ich mit innerer Ruhe und Fokus im manchmal hektischen FAIRMED-Büroalltag arbeiten.

Zuvorderst mit dabei – am Ende der Welt

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