Lobaye Zentralafrikanische Republik

Projekt «Seni na Siriri»

In der Präfektur Lobaye, einer der ärmsten Regionen der Welt, ist es für die Menschen beinahe unmöglich, medizinische Hilfe zu erhalten. Hier am Ende der Welt, wo es kaum Ärztinnen und Ärzte gibt, ist die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate hoch und die Lebenserwartung tief. Hier setzt sich FAIRMED dafür ein, 353 000 Menschen die Chance auf eine gesunde Zukunft zu geben.

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So gelangt Gesundheit zu den Ärmsten

Klicken Sie auf die Icons und entdecken Sie, wie unser Engagement wirkt. Das Projekt ist auf vier Jahre ausgelegt und wird danach von der Regierung und den Menschen vor Ort weitergeführt.

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Geschichten aus dem Projekt

1

Zugang zu Gesundheit

74970

Ausbildungen

139

Behandlungen

284

Sichere Geburten

6099

Warum es uns braucht

Seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Jahr 2013 ist es in der Präfektur Lobaye in der Zentralafrikanischen Republik immer wieder zu gewalttätige Auseinandersetzungen gekommen und das zuvor schon schwache Gesundheitssystem ist grösstenteils zusammengebrochen. Als Folge finden vernachlässigte Tropenkrankheiten wie Wurmerkrankungen, Lepra, Elephantiasis, Frambösie oder Buruli, die unbehandelt oft zu schwerwiegenden Behinderungen und sogar zum Tod führen, einen fruchtbaren Nährboden. Diese Situation trifft die indigenen Aka – die meist mitten im Dschungel leben - besonders hart. Die Aka werden offen diskriminiert und haben aufgrund ihrer Armut und der Abgeschiedenheit ihrer weit verstreuten Siedlungen keinerlei Zugang zu Gesundheit.

  • FAIRMED setzt sich ein für die Gesundheit der indigenen Aka,...
  • ...die meist in den Wäldern in ihren Laubhütten, den Ndabakola, leben.
  • Gesundheitsmitarbeiter Gaston Toumou ist selber Aka und hat sich dank FAIRMED zuerst in der Erkennung von Affenpocken…
  • … und dann in der Bekämpfung von vernachlässigten Tropenkrankheiten sowie zum Erste-Hilfe-Krankenpfleger ausbilden lassen.
  • Nun kann er Teile der medizinische Grundversorgung der Aka selbst übernehmen.

    «Gesundheit und Frieden»

    Wie für FAIRMED üblich wurde auch dieses Projekt von den Menschen vor Ort benannt und der Name zeigt, was sie sich am meisten wünschen. Denn «Seni na Siriri» bedeutet übersetzt «Gesundheit und Frieden».

    Wie wir wirken

    Insgesamt verbessern wir durch unseren Einsatz die Gesundheit von 353 000 Menschen in den beiden Distrikten Mbaiki und Boda der Präfektur Lobaye. Darunter befinden sich mehrere Zehntausend Aka, Mütter, Kinder, Schwangere, Menschen mit Behinderungen und Menschen, die von vernachlässigten Tropenkrankheiten betroffen sind. Dies schaffen wir unter anderem, indem wir den Frauen vor Ort eine medizinisch begleitete Geburt sowie Vor- und Nachgeburtsuntersuchungen ermöglichen. Ausserdem sorgen wir dafür, dass die Gesundheitsmitarbeitenden Schulungen zur Früherkennung und Behandlung von Armutskrankheiten wie Lepra oder Elephantiasis erhalten. Und wir stellen sicher, dass alle Menschen, wenn sie krank werden oder einen Unfall haben, eine Gesundheitseinrichtung erreichen, die mit den notwendigen medizinischen Materialien (wie z.B. mit Medikamenten) ausgestattet ist.

    Möchten Sie einen hautnahen Einblick in das Leben der Menschen vor Ort erhalten? Dann tauchen Sie ein in unser Magazin!

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    Haben Sie Fragen zum Projekt?

    Dann steht Ihnen Vanessa Konaté, unsere Verantwortliche für die Projekte in Kamerun und der Zentralafrikanische Republik, gerne zur Verfügung. Sie erreichen sie per E-Mail an info@fairmed.ch.

    Ihre Spende hilft

    Jede Spende, unabhängig von ihrer Höhe, ist wertvoll und wird von uns weltweit zur Verbesserung der Gesundheit der Ärmsten eingesetzt.

    Vielen Dank!

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