Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Seit dem Bürgerkrieg im Jahr 2013 ist das ohnehin schwache Gesundheitssystem in vielen Regionen weitgehend zusammengebrochen. Viele Dörfer sind nur schwer erreichbar, es gibt kaum medizinisches Personal und die Mütter- und Kindersterblichkeit gehört zu den höchsten weltweit. Gleichzeitig sind vernachlässigte Tropenkrankheiten (NTDs) wie Lepra, Buruli-Ulkus, Frambösie und Elephantiasis weit verbreitet. Besonders betroffen sind indigene Bevölkerungsgruppen wie die Aka und Peulh, die oft in abgelegenen Waldgebieten leben und kaum Zugang zu Gesundheitsversorgung haben.
Unsere Spenderinnen und Spender ermöglichen es, dass wir seit vielen Jahren als eine der einzigen Entwicklungsorganisationen an den Orten in der Zentralafrikanischen Republik tätig sein können, wo medizinische Versorgung fehlt. Gemeinsam stärken wir lokale Gesundheitssysteme und eröffnen benachteiligten Menschen die Chance auf ein gesünderes und selbstbestimmteres Leben.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
So wirkt Ihre Spende
In enger Zusammenarbeit mit den Behörden und den Gemeinden stärkt FAIRMED die lokalen Gesundheitssysteme, bildet Gesundheitsfachpersonen und Gesundheitshelferinnen aus, schult die traditionellen Heiler und verbessert die Früherkennung und Behandlung von vernachlässigten Tropenkrankheiten. Gleichzeitig fördert FAIRMED die Gesundheit von Müttern und Kindern durch sichere Geburten sowie Vor- und Nachsorgeuntersuchungen und setzt sich für Menschen mit Behinderungen ein.
In abgelegenen Regionen wurden Notfalltransportsysteme aufgebaut, damit kranke oder verletzte Menschen rechtzeitig medizinische Hilfe erhalten. Zudem werden Gesundheitszentren mit Medikamenten und medizinischem Material ausgestattet und die Bevölkerung über Prävention und Gesundheit informiert. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung langfristig zu verbessern und sie schrittweise in die Verantwortung der lokalen Behörden und Gemeinden zu übergeben.
Mehr zu unserer Arbeit
Wo in der Zentralafrikanischen Republik ist FAIRMED tätig?
FAIRMED arbeitet in den Gesundheitsdistrikten Mbaïki und Boda in der Präfektur Lobaye sowie in Sangha-Mbaéré im Südwesten des Landes. Wir sind vor allem in abgelegenen Regionen tätig, in denen nur wenige internationale Organisationen aktiv sind.
Was macht FAIRMED für Frauen und Kinder?
FAIRMED ermittelt und beseitigt Hindernisse, mit denen Frauen beim Zugang zu Gesundheitsdiensten, Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten konfrontiert sind. Wir fördern die Selbstbestimmung und Führungsrolle von Frauen innerhalb der Gemeinschaften und auch innerhalb unserer Organisation.
Ausserdem setzen wir einen besonderen Fokus auf die Gesundheit von Frauen und Kindern. Hier erfahren Sie mehr dazu.
Leistet FAIRMED auch Nothilfe?
In Krisensituationen – etwa bei Cholera-, Masern- oder Mpox-Ausbrüchen – unterstützt FAIRMED die Betroffenen mit schnellen, gezielten Massnahmen.
Wir verbinden langfristige Entwicklungszusammenarbeit mit humanitärer Hilfe. Gemeinsam mit den Gemeinden stärken wir ihre Fähigkeit, sich auf Krisen vorzubereiten, Risiken frühzeitig zu erkennen und im Ernstfall rasch zu handeln. Dies gelingt uns unter anderem dank unseren lokalen Mitarbeitenden. Sie leben nahe an den betroffenen Gebieten und können innerhalb weniger Stunden auf neue Herausforderungen reagieren. Sie müssen nicht erst von weit entfernt anreisen, sondern sind bereits vor Ort. Sie sind zudem gut mit den lokalen Behörden vernetzt und wissen, wie man Lebensmittel, Kleidung und Medikamente organisiert.
So entstehen widerstandsfähige Gesundheitssysteme, die den Menschen nicht nur im Alltag, sondern auch in den schwierigsten Momenten Sicherheit und Hoffnung geben.
Welche NTDs sind in der Zentralafrikanischen Republik verbreitet?
In der Zentralafrikanischen Republik sind verschiedene vernachlässigte Tropenkrankheiten verbreitet, darunter Lepra, Frambösie, Buruli-Ulkus, die Afrikanische Schlafkrankheit, Elephantiasis, Flussblindheit, Bilharziose, Onchozerkose, Schistosomiasis und Trachom. FAIRMED konzentriert sich insbesondere auf Haut-NTDs und verbessert den Zugang zu Diagnose und Behandlung in abgelegenen Regionen.
Was macht FAIRMED gegen Korruption?
Da Korruption auf lokaler Regierungsebene vorkommen kann, betreibt FAIRMED in alle Projektländern eigene Länderbüros und kontrolliert dort den Geldfluss direkt. Gelder gehen nie an Regierungen, sondern ausschliesslich an sorgfältig ausgewählte Mitarbeitende vor Ort. Bei der Projektplanung wird die Zusammenarbeit mit Partnern klar definiert – inklusive Zuständigkeiten und Finanzierungsquellen.
Strenges Monitoring und externe Audits stellen sicher, dass Unregelmässigkeiten und Abweichungen in unseren Projekt-Aktivitäten und deren Finanzierung auffallen. Zudem setzt FAIRMED in der Zentralafrikanischen Republik und in allen Projektländern Anti-Korruptionsprogramme ein, führt Risikoanalysen durch und sorgt mit Berichtssystemen für Transparenz.
Arbeitet FAIRMED mit der Regierung zusammen?
FAIRMED arbeitet in der Zentralafrikanischen Republik seit vielen Jahren eng mit der Regierung zusammen, um das Gesundheitssystem nachhaltig zu stärken. Unter anderem analysieren wir zusammen mit den Behörden die Herausforderungen in der Leistungserbringung und entwickeln gemeinsam wirksame, bedarfsgerechte und lokal angepasste Lösungen. So trägt FAIRMED dazu bei, dass Gesundheitsleistungen besser koordiniert werden und auch abgelegene Bevölkerungsgruppen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Versorgung erhalten.
Darüber hinaus hat FAIRMED schon mehrfach in Zusammenarbeit mit der Regierung gross angelegte Medikamenten-Kampagnen zur Bekämpfung der Frambösie durchgeführt. Hier erfahren Sie mehr dazu.
Wie kann ich für die Projekte in der Zentralafrikanischen Republik spenden?
Mit Ihrer Unterstützung schenken Sie Hoffnung und helfen mit, dass auch die Menschen in den entlegensten Regionen Kameruns medizinische Versorgung erhalten. Hier geht's zur Spendenseite. Vielen Dank!
Wir wirkt meine Spende und kommt sie an?
Dank Ihrer Spende erhalten auch die Ärmsten in der Zentralafrikanischen Republik Zugang zu dringend benötigter Gesundheitsversorgung. Wie wir dies zusammen mit Menschen wie Ihnen schaffen, erfahren Sie in in unserem Online-Magazin und im FAIRMED-Jahresbericht. Und falls Sie regelmässige Eindrücke von unserer Arbeit und den Menschen vor Ort erhalten möchten, folgend Sie uns auf Social Media und abonnieren Sie unseren Newsletter. In der Zentralafrikanischen Republik haben wir im letzten Jahr unter anderem:
105 611 Menschen erreicht
7539 sichere Geburten ermöglicht
66 Gesundheitsfachpersonen und Gesundheitshelfende aus- und weitergebildet
Die Stiftung ZEWO bestätig uns ausserdem regelmässig mit ihrem Gütesiegel, dass wir Spenden effizient und zweckgerichtet einsetzen. Sie bewertet zusätzlich unsere Integrität, Transparenz und Nachhaltigkeit. Seit 1963 tragen wir das ZEWO-Gütesiegel, das garantiert, dass Spendengelder direkt in unsere Projekte fliessen und wir unsere Verwaltung schlank und klein haten. Es ist ein Beweis von neutraler Stelle, dass bei uns die betrieblichen Abläufe professionell und effizient sind und ständig verbessert werden. Zudem legen wir in unseren Jahresberichten sämtliche Ausgaben offen und zeigen auf, was wir bewirken konnten und wie wir Ihre Spenden eingesetzt haben.
Die FAIRMED-Projekte in der Zentralafrikanischen Republik
Zentralafrikanische Republik
Projekt «Sedouti Maingo»
Zentralafrikanische Republik
Projekt «Seni na Siriri»
Haben Sie Fragen zu den Projekten?
Dann steht Ihnen Vanessa Konaté, unsere Verantwortliche für die Projekte in Kamerun und der Zentralafrikanische Republik, gerne zur Verfügung. Sie erreichen sie per E-Mail an info@fairmed.ch.
Ihre Spende hilft!
Mit Ihrer Spende schenken Sie den ärmsten Menschen in der Zentralafrikanischen Republik die Chance auf eine gesunde Zukunft. Jeder Beitrag hilft, Leben zu verändern.

